Adobo, Adobo!

Aber bitte Adobo!

Wer die Philippinen bereist wird unweigerlich, wenn nicht sogar regelmäßig, auf Adobo stossen. Irgendwas (fleischiges) adobo. Adobo ist das inoffizielle Nationalgericht der Filipinos. Aber adobo ist so viel mehr als ein beliebtes Gericht, adobo ist auch eine Geschmacksrichtung, die sich von seinem ursprünglichen Geschmack frei bewegt und zB auf gegrillten Maiskörnern als Snack landet. Am häufigsten findet man jedoch entweder Chicken Adobo oder Pork Adobo (Schweinefleisch), aber auch Adobo Aso (Hundefleisch) kommt in manchen Regionen auf den Tisch.

Adobo hat nur ein Problem: es sieht nicht gerade gut aus. Andererseits schmeckt es sehr gut und sollte deswegen der Optik wegen auf gar keinen Fall vernachlässigt werden. Wer beim ersten Anblick noch nicht überzeugt ist – einfach mal kurz dran riechen!

Axel Neinhard, (ursprünglich aus Tirol – kleine Welt!) der Küchenchef im Amanpulo Resort auf Pamalican zeigt uns wie echtes Chicken Adobo gemacht wird. Und zwar nach Lieblingsart der Hotelangestellten, die zu 80% Filipinos von der Nachbarinsel sind und hier ihre eigene Kantine haben.

Philippinisches Adobo Rezept

Hühnchenteile (Brust, Keule)
Kokosessig (im Norden: Zuckerrohressig)
Bratöl
gehackte Zwiebel
gepresster Knoblauch
Lorbeerblätter
schwarze Pfefferkörner
Sojasauce (dunkle)
Salz
Chilischoten (für den Extra-Kick)

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Zubereitung

Die Zwiebel und den Knoblauch in reichlich Öl anschwitzen. Was sich unten anlegt, darf nicht anbrennen! Hier bilden sich die wichtigsten Geschmacksnoten und es riecht bereits köstlich. Also immer fleissig umrühren. Dann die Hühnchenteile dazugeben und goldbraun anrösten. Pfeffer und Lorbeer dazugeben und schließlich mit den Saucen aufgießen. Eine ganze Zeit lang köcheln lassen und abschmecken. Sollte es zu schwer an Soja werden einfach etwas Wasser oder Hühnerfond dazugeben.

Servieren: mit Reis. Und falls vorhanden: Meerblick.

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Danke Axel, danke Amanpulo und danke liebe Philippinen für diese kulinarische Bereicherung!

 

 

Auf Einladung des Philippinischen Fremdenverkehrsamts. Alle Meinungen bleiben wie immer meine eigenen. 

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