Anassa, die zypriotische Königin des Luxus

Meine Beine sind mal wieder zu lang. Zu lang ist auch die Autofahrt. Finden zumindest meine Beine, die sich im Minibus zwischen meiner Tasche und dem Vordersitz arrangieren. Die Fahrt geht über die Berge. Stolz sind die Zyprioten auf ihre Berge. Dass die Strände wunderschön sind weiß man, aber die Berge, die würden sie gerne öfters herzeigen.

Die Autofahrt geht vorbei an Klöstern, regionalen Weinbauern und winzigen Dörfern, die aussehen, als hätte sich hier die letzten 20 Jahre wenig verändert. Am anderen Ende des Gebirges liegt das Ziel. Das prachtvollste Luxushotel Zyperns, das Anassa Hotel.

Am Ende der Bucht, am Ende der Strasse liegt das Luxushotel.
Am Ende der Bucht, am Ende der Strasse liegt das Luxushotel.
Das Anassa ist nach der Idee eines typischen Dorfes gebaut.
Das Anassa ist nach der Idee eines typischen Dorfes gebaut.

Über ein feuchtes Tuch und einen erfrischenden Limettendrink vergeben mir meine Beine die etwas rumpelige Anfahrt. Die meisten Ziele, die es wirklich wert sind, liegen am Ende einer holprigen Strasse. Wenn man dann in ein 5 Sterne Hotel eincheckt, darf man eigentlich nicht mehr jammern.

In der Luft liegt der Duft von südländischen Kräutern. Riesige Rosmarin Sträucher zäumen den Weg vom Hotel zum Pool und zum angrenzenden Restaurant, dem Pelagos. In Zypern geht es meistens ums Essen und auch im Anassa wird hier keine Ausnahme gemacht. Was kann es besseres geben als ein schönes Mezze vom Lavastein Grill zur Feier der Ankunft im Hotel?

Mittagstisch im Pelagos Restaurant.
Mittagstisch im Pelagos Restaurant.
Jedes Meze beinhaltet einen griechischen Salat…
Jedes Meze beinhaltet einen griechischen Salat…

 

 
Leckerbissen vom Lavagrill.
Leckerbissen vom Lavagrill.

 

Fischliebhaber werden hier ihr Glück finden, garantiert!
Fischliebhaber werden hier ihr Glück finden, garantiert!

 

…aber nicht jedes Meze rohen Thunfisch mit Olivenpaste und Pinienkernen.
…aber nicht jedes Meze rohen Thunfisch mit Olivenpaste und Pinienkernen.

 

Fast zu schön zum Essen.
Fast zu schön zum Essen.

Vielleicht ein Spaziergang am Strand. Vorbei an dem Handtuchständer und zu den Klippen, wo die Fischer morgens und abends ihr Glück versuchen. Entlang des Strandes stehen immer wieder Drahtkreise, die Schildkröteneier beschützen sollen. Das Meer glitzert tiefblau und die Wellen donnern schäumend an den Strand. Hallo und willkommen. Willkommen im Luxusurlaub. (Den ich hier im Zuge einer Pressereise verkosten darf.)

Einfach blau machen.
Einfach blau machen.

 

Und Kaffee trinken, serviert an die Liege.
Und Kaffee trinken, serviert an die Liege.

Die 177 Zimmer sind fast ausgebucht und wir haben Glück in eine der Suiten am Dachboden zu besichtigen. Ein Whirlpool mit Aussicht aufs Meer, ein Tisch mit einer vollen Obstschale und eine Badewanne mit Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe. Ja, wäre ich plötzlich Prinzessin, würde ich hier residieren wollen. 

Fehlen nur die braungebrannten Muskelmänner und schönen Frauen in tollen Bikinis.
Fehlen nur die braungebrannten Muskelmänner und schönen Frauen in tollen Bikinis.

 

Alles hier duftet, auch man selber.
Alles hier duftet, auch man selber.

 

Shooting auf der Hoteltour im Badezimmer der Dachsuite.
Shooting auf der Hoteltour im Badezimmer der Dachsuite.
Oder wie wäre es mit einem kleinem privaten Pool am Balkon?
Oder wie wäre es mit einem kleinem privaten Pool am Balkon?

Aber auch die normalen Zimmer sind nicht übel, am besten ist allerdings das Frühstück auf dem eigenen Balkon. Mit frisch gepflückten Kräutern aus dem Akamas Nationalpark, der direkt an die Hotelanlage grenzt und der mit Wanderschuhen, Mountainbikes (das Hotel bietet welche zum Verleih) oder einem 4 Wheel Drive zu entdecken ist. Und das sollte jeder Hotelbesucher hier zumindest einmal tun, denn wer es nicht macht, hat den Höhepunkt der einmalig schönen Lage des Hotels verpasst.

Selbst einen Dorfplatz mit Kirche gibt es hier… verrückt!
Selbst einen Dorfplatz mit Kirche gibt es hier… verrückt!
Honeymooners und Lovers. Manche Orte sind einfach zu schön um alleine zu sein.
Honeymooners und Lovers. Manche Orte sind einfach zu schön um alleine zu sein, wie der Akamas Nationalpark.

Wer nach all dem guten Frühstück und Mittagessen Abends tatsächlich noch Hunger hat, ist hier natürlich auch gut aufgehoben. Kostproben? Flusskrebs-Röllchen, Steak oder himmlisches Valrhona Schokoladendessert mit Beeren.

Einer der acht Gänge. Flusskrebschen im Röllchen.
Einer der acht Gänge. Flusskrebschen im Röllchen.

 

Steak. Steak. Steak. Mehr braucht man manchmal nicht zum Glücklich sein.
Steak. Steak. Steak. Mehr braucht man manchmal nicht zum Glücklich sein.

 

Death by Chocolate. Zuckersüß und himmlisch gut.
Death by Chocolate. Zuckersüß und himmlisch gut. 

Gutes Essen ist hier der Ansporn am nächsten Morgen wieder Sport zu machen. Wem es Ende Oktober schon zu kühl im Meer ist kann seine morgendlichen Runden auch im Indoor-Pool im Spa-Bereich des Hotels abschwimmen. Und sich danach mit einer Massage belohnen, bei der auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen wird…

Der Pool im Spa-Bereich.
Der Pool im Spa-Bereich.

 

Verliebt in meinen neuen Arbeitsplatz. Und den Ausblick.
Meine temporärer Arbeitsplatz am Balkon, with a view.

Als mein etwas surrealer Ausflug in die Welt des 5 Sterne Luxus zu Ende geht, gönne ich mir noch ein letztes Frühstück am Balkon und wünsche mir ich hätte mehr Zeit. Mehr Zeit die Akamas Halbinsel zu erkunden, mehr Zeit faul am Strand zu liegen und mehr Zeit einfach mal nichts tun. Ob ich hier je privat einchecken werde? Mir geht es beim Reisen um die Natur, die Menschen und Geld spielt nur insofern eine Rolle, als das ich es mir leisten können muss. Das Anassa Hotel werde ich mir wohl nicht so schnell leisten können.

Aber, ich versteh es jetzt ein bisschen besser warum manche Menschen soviel ausgeben um hier ihren Urlaub zu verbringen. Jeder hat andere Vorstellungen was es heißt sich etwas zu gönnen im Leben. Die Mischung aus persönlichem Touch, wunderschöner Lage und tollem Essen, machen das Anassa auf jeden Fall einzigartig.

Offenlegung: Ich wurde von Thanoshotels auf meinen Aufenthalt im Anassa Hotel eingeladen. 

 

 

 

 

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1 Comment

  • Vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Wir wollten dieses Jahr ins Anassa auf Sommerurlaub fahren, leider ging es sich zeitlich nicht aus… sind aber durch deinen Bericht vor einigen Tagen wieder darauf gestossen.

    Aber es bleibt auf unserer Urlaubsplanliste für 2014 – wir freuen uns schon.

    Anne-Marie und Jonas

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