Gedanken zum Reisen | Auto vs Mietauto

In Kooperation mit autoeurope.de

Ich habe kein eigenes Auto. Ich hatte ich noch nie ein eigenes Auto. Irgendwie hat es sich nie ergeben. Am sehnlichsten hätte ich mir vermutlich mit 16 in Neuseeland eins gewünscht. Aber da hatte ich noch nicht einmal einen Führerschein. Als ich den dann mit 18 bekommen habe, brauchte ich trotzdem kein Auto. Wer in Wien wohnt, steht sowieso nur im Stau. Und für Ausflüge und um mal was zu transportieren hab ich mir eben immer eins geliehen.

Aber auf Reisen?

Auf Reisen war das immer schon anders. Ich liebe es die Möglichkeit zu haben stehen zu bleiben, Fotos zu machen oder auch einfach nicht an Busfahrpläne gebunden zu sein. Mit meinem ersten Mietauto in den USA bin ich von L.A. nach Palm Springs, Las Vegas, ins Death Valley und bis an die Grenze nach Mexiko alleine gefahren. Ich wollte das alles unbedingt sehen und machen. Diese ungebundene Freiheit erleben und es auch mal auskosten im Auto zu schlafen. Einfach des Abenteuers wegen.

Über die Landstrasse zurück nach Innsbruck.
Bergblick: über die Landstrasse zurück nach Innsbruck.

Es gab nur ein Problem, bereits nach den ersten Tagen alleine im Auto war klar, dass ich nicht für lange Autostrecken gemacht bin. Mir wird langweilig und – viel gefährlicher, ich werde schnell müde. Wenn ich selbst hinterm Steuer sitze passiert das zwar nicht so schnell wie am Beifahrersitz an heißen Tagen, aber 5-6 Stunden Fahrten sind einfach nicht meine Spezialität.

Glücklicherweise reise ich seit meiner Weltreise, die ich alleine gemacht habe, nun aber lieber zu zweit. Und die Chancen, dass der oder die andere eine bessere Autofahrerin ist als ich, stehen immer gut. Also ist es bei den Mietautos auf Reisen geblieben.

Auto vs Mietauto

Aber nicht nur auf Fernreisen, auch auf Roadtrips, die zuhause starten finde ich Mietautos eine sinnvolle Alternative zum eigenen Auto. Auto Europe hat im Februar 2017 eine UmfrageEin Fahrerleben in Zahlen unter 4,000 Autofahrern gemacht und dabei festgestellt, dass Autofahrer sage und schreibe 214,407€ an Unterhaltkosten aufbringen. Besonders hoch sind die jährlichen Wartungskosten (681,50€ jährlich – im Laufe des Lebens sogar 40.274€), dicht gefolgt von der Versicherung, dem TÜV („Pickerl“ in Österreich) und Reparaturen. Und nicht zu vergessen: Strafzetteln. Die bleiben einem aber leider auch mit Mietwagen nicht erspart.

In Europa verbringen die Autofahrer dabei im Durchschnitt sieben Stunden pro Woche im Auto und fahren dabei laut Umfrage 274,60km. Da bleibt genug Zeit für Streitereien (3.474,33 Vorfälle im Strassenverkehr), beliebte Familienspielchen wie „ich seh, ich seh was du nicht siehst“ (ganze 1.543 Mal!) und die einen oder anderen Probleme beim Einparken (2.445 Mal).

Das Drumherum am Autofahren

Hupen, Kinder ermahnen und beim Drive-In-Fast Food etwas zum Essen holen wird in etwa gleich oft gemacht (ca 2.800 jeweils, auf oder ab ein paar Zahlen). Viel häufiger gibt es Abschiedsküsse im Auto (9.009!) und: Kaffee to go im Auto (7.783). Ach ja und Mitgesungen wird auch gerne (7.440). Und weil man soviel Zeit im und mit dem Auto verbringt als Autobesitzer, darf man es dann auch noch waschen (2.495 Mal). Voilà!

Da bin ich doch recht froh, kein eigenes Auto zu besitzen (große Ausnahmen: spontane Lust auf Outdoorsport und gerade niemand mit Auto um mich). Auf unseren Mietwagen von Auto Europe im September auf Zypern freue ich mich jedenfalls jetzt schon. Badebuchten lassen sich schließlich auch schlecht mit dem Bus entdecken…

 

 

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