Was der Liptauer auf den Philippinen macht

Liptauer ist für mich sowas wie Marmite für Neuseeländer, oder den Bayern ihre Brezen mit Obazda. Ein kleines Heiligtum aus der Heimat. Ein köstlicher Brotaufstrich aus Topfen, Butter, Zwiebel, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Kümmel, den vor allem im Osten Österreichs sich großer Beliebtheit erfreut. Aber, auch in der geschäftigen Kleinstadt auf den Philippinen kann man ihn finden. Heißt dann natürlich anders und kommt ganz unscheinbar daher. Aber ich behaupte mal: es ist eindeutig Liptauer.

Manchmal frag ich mich ob der weltweite Geschmacksinn einfach immer wieder große Parallelen aufweist. Markknochen auf Brot ist auf den Philippinen auch gerade groß im Kommen. Bei uns ja eher ein veraltetes Gericht, das aber doch immer wieder auf Speisekarten von traditionellen Gasthäusern steht.

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Zurück zum Liptauer. Den gibt’s im Cafe by the Ruins, einem Restaurant in Baguio, das in alte Kriegsruinen gebaut wurde. Die Speisekarte lacht in erster Linie Europäer und Amerikaner an, wobei Jen unsere Reiseführerin aus Manila sich auch gleich mal ein Steak Mignon gegönnt hat. Das Garnelen Curry war übrigens ebenfalls köstlich!

Zum Liptauer bestellt man sich übrigens am besten ein Basilikumbrot, denn mit dem traditionellem süßlichen Pan de Sal geht der Geschmack schnell flöten.

Ob man nun Heimweh bekommt oder sein Heimweh hier stillen kann sei dahingestellt. Fest steht, in der recht dreckigen, sonst eher unattraktiven Stadt ist der Liptauer ein kleines Highlight! And that’s an Austrian fact.

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Ich war auf Einladung des Philippine Department of Tourism unterwegs. Alle Meinungen bleiben natürlich, wie immer, meine eigenen. 

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