Berlin. Arm, aber sexy.
Berlin. Arm, aber sexy.

Einmal um die Welt in Berlin | Die ITB 2013

Ich bin ITB-jetlagged. Wer drei Tage lang auf der größten Tourismusmesser weltweit quer über den Globus läuft, von der Afrika Halle nach Neuseeland über Deutschland und wieder zurück zum Media Center wird dem ITB-Jetlag kaum entkommen. Deswegen habe ich meinen ersten „freien“ Tag gestern in erster Linie mit einem verbracht: meinem Kopfkissen, einer guten Tasse Tee und so richtig schlechten, kitschigen Serien am laufenden Band. Eventuell war auch eine Tafel Schokolade und ein gutes Glas Wein involviert…

Weil wir so gerne posen. Und das langsam auch drauf haben.
Weil wir so gerne posen. Und das langsam auch drauf haben.

Nun ist es Sonntag Vormittag post ITB und ich bin tatsächlich ausgeschlafen. Immerhin sitze ich seit zwei Stunden vor meinem Laptop und versuche meine Gedanken, Ideen und To Do Listen in Reihe und Glied zu bringen. Und dabei vor allem auch nichts zu vergessen. Die letzte Woche kommt mir vor wie ein einziger Redefluss. Wie oft habe ich erklärt wer ich bin, was ich mache (escape-town mein neuer Reiseblog), was ich sonst noch mache (tripwolf Blog Redaktion) und wo ich auch noch dabei bin (Reiseblogger-Kollektiv).

ITB Berlin so often starts with and ends with a Currywurst.
Die ITB Berlin beginnt und endet für mich wie so oft mit einer Currywurst.

20 Speed Dates, unzählige Meetings alleine, mit dem Kollektiv und oben drauf noch einige spontane Pitches an US-amerikanischen Ständen (oberstes Ziel: Wanderreiten). Beim Reiseblogger-Kollektiv Panel am Freitag war der Raum zum bersten voll, das Interesse an der Gattung Reiseblogger ist weiterhin am steigen. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle natürlich auch die Präsentation unserer Kooperation mit der DZT (Deutschen Tourismus Zentral) zum Jugendreisejahr 2013 (germany.travel/youth).

Stärkendes aus meiner Wahlheimat beim Tirol Pressefrühstück.
Stärkendes aus meiner Wahlheimat beim Tirol Pressefrühstück.

Dann waren da noch die Drinks abseits der Messe, das Travel Massive im Gidsy Hauptquatier, das Travel Tweet Up am Rosenthalerplatz, die Wilde & Partner Party in der Leibniz Klause und ein feiner letzter Abend im fantastischen Jules Vernes.

Und jetzt? Fazit ist, dass der Rest von 2013 toll wird. Nächste Woche geht es nach Norwegen, Anfang April nach Thailand und von da weg um die Welt. Oder eben wieder nach Berlin.

In Bezug auf die ITB kann ich festhalten, dass es jede Menge guter Tipps gibt, die man sich zu Herzen nehmen sollte. Meiner Meinung nach sollte man vor allem die Faktoren essen (wo, was, wann), trinken (Party = Networken) und schlafen (vorschlafen, nachschlafen, schlaflos in Berlin, warm/kalte Koffeinzufuhr) nicht unterschätzen. Und den „Jetlag“ am Ende einfach gleich einplanen.

Und am Ende des Tages? Zählen auch auf der ITB die Menschen. Alte und neue Freunde, Emailadressen, denen ich nun ein Gesicht zuordnen kann, ehemalige Arbeitskollegen und allen voran Yvonne, Nina, Angelika, Heike, Johannes und Christoph – meinen tollen und sehr einzigartigen Reiseblogger Kollektiv Kollegen. Mit denen man exzellent über Reisen, die Reiseblogger Szene, neue Marketingtools und die beste FotoApp, aber auch das Leben abseits der geliebten Arbeit plaudern kann. <3

Auch aus Berlin muss man nicht alles mitnehmen.
Auch von der ITB Berlin muss man nicht alles mitnehmen.

Jetzt gibt es nur mehr einen Punkt den ich für heute noch festhalten möchte. Das nächste Mal Berlin, will ich Berlin sehen. Und dabei sollte es warm sein. Ick freu mir!

Berlin. Arm, aber sexy.
Berlin. Arm, aber sexy. Und sehenswert.

 

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