Flugverspätung: Profis kontaktieren

Diesen Artikel widmet euch Fairplane und unterstützt damit Escape Town. 

Stundenlang verspätete oder gar ausgefallene Flüge belasten die Nerven vieler Fluggäste. Betroffene können sich laut EU-Verordnung jedoch eine saftige Entschädigung holen.

Der lang ersehnte Urlaub – das ist doch für die meisten von uns das große Highlight des Jahres. Egal ob längere Fernreise, kurzer Städtetrip oder Entspannung pur am traumhaften Strand, es wurde lange gespart, um die Seele mal wieder so richtig baumeln lassen zu können. Steht zwischen stressigem Alltag und der sorgenbefreiten Urlaubszeit aber eine mehrstündige Verspätung oder gar ein Flugausfall, ist das nicht nur enttäuschend, sondern auch mit weiteren Kosten verbunden. Verpflegung, eine zusätzliche Unterkunft, Ersatzflüge oder gar verfallene Buchungen am Urlaubsort – all diese Faktoren können auf Reisende zukommen und Budget sowie Nerven zusätzlich belasten. Fluggesellschaften sind zwar zur Entschädigung verpflichtet, kommen dieser Pflicht aber nur selten nach. Genau hier kommen die Fluggastrecht-Experten von FairPlane zur Hilfe.

Fluggastrechte bei Verspätungen und Ausfällen

Im Fall von Verspätungen und Ausfällen haben Fluggäste ein Recht auf gewisse Versorgungsleistungen. Das heißt, dass die Fluglinie ab einer Verspätung von zwei Stunden für Snacks und Getränke sorgen muss. Auch Telefonate oder das Versenden von E-Mails müssen den Reisenden ermöglicht werden. Ist durch die Verspätung zudem eine Übernachtung notwendig, sind diese und der Transfer von und zum Hotel von der Airline zu bezahlen. Wenn ihr einmal selbst in einer ähnlichen Situation seid: besteht auf euer Recht und wendet euch an Mitarbeiter der Fluglinie, denn von selbst bieten diese nur selten irgendwelche Leistungen an. Am besten lasst ihr euch die Verspätung und deren Grund gleich am Flughafen schriftlich belegen.

Neben den beschriebenen Versorgungsleistungen, die die Fluglinie bereits vor Ort erbringen muss, haben Fluggäste ab einer Verspätung von drei Stunden zusätzlich ein Recht auf finanzielle Entschädigungen. Die Höhe dieser Entschädigung hängt immer von der Distanz des geplanten Fluges ab. Bei Flügen bis zu 1.500 Kilometern stehen Fluggästen immerhin 250 Euro zu. Zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern beläuft sich die Zahlung auf 400 Euro, bei weiteren Entfernungen sogar auf 600 Euro. Diese Staffelung gilt für Flüge mit EU-Fluglinien, sowie für Airlines mit Sitz in einem Drittland, wenn der Start an einem EU-Flughafen stattfinden soll.

Einziger Grund, weshalb die Entschädigungszahlung in oben genannten Fällen nicht zu leisten ist, sind die sogenannten „außergewöhnlichen Umstände“. Dazu zählen beispielsweise extreme Wetterbedingungen, Naturkatastrophen und Streiks an den Flughäfen. Wenn solche Umstände nämlich vorliegen, sind Verspätungen und Ausfälle nicht von der Airline verschuldet, weshalb sie auch nicht zur Kasse gebeten werden kann. Allerdings ist die Fluglinie hier in der Beweispflicht.

Mit Expertenhilfe zur Entschädigung

Auch wenn es klare gesetzliche Richtlinien und festgelegte Staffelungen der Entschädigungen gibt, versuchen sich die Fluggesellschaften mit allen Mitteln aus der Verantwortung zu ziehen. Beispielsweise werden außergewöhnliche Umstände immer wieder unberechtigt als Verspätungsgrund genannt, um der Zahlungspflicht zu entgehen. Die Airline dann zu kontaktieren gleicht einem Hürdenlauf bestehend aus endlosen Warteschleifen und standardisierten E-Mails ohne Mehrwert. Viele Privatpersonen sehen sich da natürlich in einer ausweglosen Situation gefangen und verabschieden sich innerlich bald von der Vorstellung, eine finanzielle Entschädigung zu erhalten.

Ganz anders geht es den FairPlane-Experten mit jahrelanger Erfahrung und juristischem Know-How. Sie kennen die Tricks der Airlines und wissen damit umzugehen. Mithilfe von speziellen Flug- und Wetterdaten kann dann genau nachgeforscht werden, ob die Fluglinie zahlen muss oder eben nicht. Notfalls wird die Zahlung für enttäuschte Fluggäste sogar vor Gericht erstritten. Und das mit großem Erfolg. 98,5% der Verfahren werden hier schließlich gewonnen. Und dabei liegt kein Kostenrisiko beim Fluggast, wie es wäre, denn der Weg vors Gericht im Alleingang beschritten wird.

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Wer also seiner Entschädigung nicht endlos nachweinen möchte, gibt am besten die Daten des verspäteten oder ausgefallenen Fluges in den Anspruchsrechner des Portals für Fluggastrechte ein. Innerhalb weniger Minuten ist dann gewiss, auf welchen Entschädigungsbetrag man sich freuen darf. Von all der Mühe und dem Ärger im Streit mit der Airline ist man zudem befreit. Wer bereits wieder im Reisefieber ist, hört schon die zusätzlichen Münzen in der Urlaubskasse scheppern, die man mit der erbrachten Entschädigungszahlung schlussendlich wieder zur Verfügung hat.

So kommt dann bei dem Einen oder Anderen nach der unerfreulichen Flugverspätung doch noch ein Lächeln auf!

 

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