Innsbruck Must Do: Ausflug auf die Nordkette

Von der Altstadt auf einen über 2.000m hohen Berg in einer halben Stunde. Das ist so einzigartig, dass es ein absolutes Must Do für alle Besucher der Stadt ist. Egal ob Inder in FlipFlops und Freunde von Freunden von Einheimischen. Ein perfekter Nordketten-Tag fängt am Marktplatz an. Von hier hat man den besten Blick auf die Gebirgskette, die Teil des Karwendelgebirges ist und auf der Innsbrucker Seite Nordkette heißt. Ganz oben kann man die Seegrube und noch höher in den Felsen bereits das kleine Häuschen des Hafelekars erkennen. Wenn man dem Kamm nach links folgt kommt man zum langen Sattel und über zwei weitere Hügel zur Frau Hitt. Das ist der kleine Felsvorsprung der spitz nach oben steht. Glaubt man der Sage, wurde hier eine böse Frau versteinert, die als in Innsbruck Hungersnot herrschte, ihr Kind in Milch badete und mit Brot abtrocknete.

Ein kurzer Spaziergang im Inn entlang führt einen zum Beginn der Reise auf den Berg, denn so fühlt es sich an. Am Kongress steigt man in die Hungerburgbahn ein, die einen in weniger als 15 Minuten auf die Hungerburg bringt – das Luxus-Wohnareal über der Stadt. Von hier hat man bereits einen tollen Ausblick und könnte die eine oder andere Wanderung starten. Oder aber, man steigt gleich um in die Nordkettenbahn (bei Wartezeit: Besuch des kleinen Seilbahnmuseums im Warteraum) und fährt hoch zur Seegrube.

8 Minuten später ist man da.

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Hier treffen sich Wanderer, Mountainbiker, Downhiller, Kletterer (von hier geht weiter es in den Klettergarten) und Touris. Heiß begehrt sind die Liegestühle, denn so ein Radler schmeckt schon vorzüglich mit Blick auf die Stadt und die umliegenden Berge. Meine Empfehlung: Apfelstrudel oder Topfenstrudel versüßen den Moment gleich noch viel mehr! Vorher am besten noch eine Runde am Panoramaweg drehen.

Im Sommer kann man Sonntags immer gratis mit dem Flying Fox fliegen – ebenfalls ein Must Do, für alle, die ihren Besuch entsprechend planen.

Im Winter kann man hier Skifahren und ein kleiner Snowpark hält auch die Park-Kids bei Laune. Und auch dann laden die Liegestühle zum Sonnen ein. Unglaublich wie steil die Pisten sein müssen. Als Wanderer im Sommer wird einem direkt schwindelig bei dem Gedanken hier mit Ski bergab zu fahren.

Aber es geht noch höher.

Bis zum Hafelekar fährt die nächste Seilbahn. Hier ist es deutlich frischer beim Aussteigen und sehr alpin. Einige Klettersteig-Geher legen ihre Ausrüstung an, andere füttern die zutraulichen Dohlen mit Jausenbrot-Resten. Zum Gipfel sind es nun nur mehr ein paar Höhenmeter und ein gemütlicher 10-Minuten Spaziergang. Dann steht man am Gipfelkreuz und hat die letzten Meter sogar selbst erstiegen. Der Kontrast zwischen Stadtblick auf der einen und Karwendelgebirge auf der anderen Seite ist groß.

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Auch wenn es nicht weit ist bis zum Gipfelkreuz, feste Schuhe machen sich hier bezahlt. Ein kleiner Spaziergang entlang des Goethewegs – einem Wanderweg der den Kamm entlang führt – beschert einem noch wunderbare Blicke ins Tal.

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Und geht es wieder hinunter in die Stadt.

Step by Step.

Hafelekar.

Seegrube.

Hungerburg.

Altstadt.

Markplatz. Aperol Spritz im Sonnenschein mit Blick auf die Nordkette. Oh, what a perfect day! Besser kann ein Ausflug nicht sein.

PS: Auch nicht schlecht: die Nordkette bei Sonnenuntergang.

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