Instagram-Rückblick auf meine Reisen 2013

Weil die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester sowieso immer viel zu stressig ist. Zu stressig um sich Gedanken zu machen. Über alles andere als was man nun eigentlich zu Silvester tun sollte. Es ist die erste Hürde im neuen Jahr und man will ja nichts überstürzen und frühzeitige Pläne schmieden für ein Jahr, das noch gar nicht angefangen hat. In die andere Richtung auf der Timeline kann man natürlich schon sich Gedanken machen.

Schnell ist es vergangen das Jahr. Viel habe ich gesehen, erlebt und gelebt. Ich habe tolle neue Freunde kennengelernt, ohne die in meinem Leben etwas fehlen würde. Ich habe an unterschiedlichen Projekten gearbeitet und unzählige Reisen gemacht.

Los ging es im Jänner mit einer Skireise nach St. Anton am Arlberg mit einer alten Freundin. Dann kam auch schon Kanada. Endlos lange verschneite Straßen, hunderte Satellitenradiosender im Auto und eine Woche an der Peter und ich jeden Tag in einem anderen Skigebiet waren. Snowboard-Roadtrip eben.

Im Februar war ich ein paar Tage im Falkensteiner Hotel in Seefeld und bin dann für Deutschland Tourismus nach Dresden und Leipzig gereist. Dresden mag ich immer noch nicht, das mit uns zwei will einfach nicht so richtig anlaufen. Leipzig hingegen habe ich in einer Nacht ins Herz geschlossen, das Video gibt’s auf germany.travel/youth.

Oben: Kanada, Unten: Dresden, Seefeld, Arlberg
Oben: Kanada, Unten: Dresden, Seefeld, Arlberg

Der März startete mit einer Nacht im Zelt mitten in der Touri-Metropole Ischgl. Nachdem wir kurzfristig uns entschieden hatten zwei Tage nach Ischgl zu fahren und kein teures Hotelzimmer zahlen wollten, haben wir kurzerhand nach dem Après-Ski die Lawinenschaufeln ausgepackt und uns einen Zeltplatz gegraben. Am nächsten Morgen vor den Russinen mit ihren Louie Vuitton Tascherl beim Bäcker anzustehen, während man selbst eine Zahnbürste in der Snowboardjacke hat und auf nettes Waschbecken auf der Toilette hofft? Priceless.

Mitte März ging’s mit meiner Mum nach Norwegen, nach Gala und Kvitfjell zum Hundeschlitten fahren, Eisangeln, Snowboarden. Jeder Tag fing mit einem Lachsfrühstück an und endete mit irgendeiner norwegischen Spezialität und einem heißen Tee. Denn kalt war es dort oben. Unendlich kalt. Aber auch sehr schön.

Oben: Ischgl, Eisfischen in Norwegen, Unten: Norwegen
Oben: Ischgl, Eisfischen in Norwegen, Unten: Norwegen

Ostern habe ich Anfang April in Thailand verbracht, ohne Lindt-Schokoladehasen, dafür mit echtem Hasen im Resort bei Krabi. An die Pressereise habe ich mit meinem Reiseblogger-Kollektiv Kollegen Nina und Johannes noch eine Woche auf Koh Yoni Lee angehängt, unserem eigenen kleinen Paradies mit Gin Tonic, Motorscootern und Hängematten. Ebenfalls erwähnenswert: hier wurde die berühmte Boop-Mount erstmals entdeckt, wozu hat man die Dinger schließlich? Und gegrübelt hab ich auch recht viel, herausgekommen ist dabei der Text „We all travel somewhere„.

Im Mai durfte ich in Südtirol beim Genussfestival in Bozen mich quer durch die Südtiroler Küche fressen und dabei nette Menschen (wie zB Jeanny, die den tollen Blog Zimt, Zucker & Liebe hat) kennenlernen, für die Fotos vorm Essen machen auch ganz normal ist.

Im Juni ging’s wieder nach Südtirol, aber diesmal war das Programm härter und Essen wurde zum Mittel zum Zweck. 24 Stunden wandern vom Grödnertal auf die Seiser Alm und über’s Sellajoch und Wolkenstein retour. 2917 Höhenmeter (bei sovielen Höhenmetern ist man dann doch ganz gerne sehr genau, denn jeder einzelne Schritt hängt sich an) und ca 19 Stunden Gehzeit. Die Erinnerung an den wunderschönen Sonnenaufgang und die Kammwanderung in der Nacht? Hält ewig.

Oben: Thailand, Unten: Seiseralm 24h Wanderung
Oben: Thailand, Unten: Seiseralm 24h Wanderung

Der Juli startete in der wunderbaren Region Rhône-Alpes in Frankreich, wo mir beim Gedanken ans Canyoning immer noch ganz abenteuerlich ums Herz wird. Recht spontan flog ich die Woche darauf wieder in ein Land, in dem sie Französisch sprechen – nach Mauritius mit Club Med. Dort durfte ich mich als Trapezkünstlerin probieren und wäre fast dort geblieben um in der Zirkusschule anzuheuern…

Oben: Rhone-Alpes, Unten: Mauritius
Oben: Rhone-Alpes, Unten: Mauritius

Um dann wieder meinen Alpenbedarf zu decken, ging’s direkt nach Ankunft um 10h abends noch auf den Berg, zum WetterleuchtenFestivalauf 2000m über Innsbruck. Eine Nacht in einem 5-Sterne Luxushotel und die nächste in einem Zelt mit Blick über die Berge und danach noch eine Grillage mit Schwimming Pool. Manchmal ist das Leben einfach richtig gut. Meistens kurz bevor Jetlag und Kater aufeinandertreffen. 

Urlaub hatte trotzdem nur kurz. Den verbrachte ich am Reschensee damit auf Wind zu warten. Diese windlosen Tage sind laut Besitzer der Kiteschule am Reschensee alle auf meinem persönlichen Flautekonto beim Wind und Wettergott vermerkt. 5 möchte ich hier bitte festhalten, plus 2 von vor einigen Jahren in Tarifa. Statt Wind gab es also täglich Vintschgerl mit Speck und Gurke und abends Pizza mit einem Glas Wein und langen Unterhaltungen über das Leben. Danke.

Im August versuchte ich mein Anglerglück in Finnland, leider vergebens. Der Tag mit den Himbeeren Pfannkuchen, der kleinen Sauna am See mit den heißesten Temperaturen der Welt und wunderbaren Sonnenuntergängen gegen Mitternacht haben mich dafür entschädigt. Zurück in Österreich rief der Wörthersee und eine Wanderung auf die Zugspitze mit der Mammut Alpine School über den Klettersteig. Der Anfang von einigen weiteren Wanderungen und Klettersteigen in Tirol.

Oben: Innsbruck Flughafen, Pfriemeswand, Nordkette, Unten: Bettelwurfalm Wanderung, Reschensee, Stubenkogel
Oben: Innsbruck Flughafen, Pfriemeswand, Nordkette, Unten: Bettelwurfalm Wanderung, Reschensee, Stubenkogel

Im September waren Nina und ich für Deutschland Tourismus und Lufthansa in Hamburg unterwegs und liessen uns von den Facebook Fans von Lufthansa durch die Stadt leiten, Fischbrötchen essen und Schiffchen fahren. Danach ging es wieder zurück auf die Zugspitze, diesmal mit Samsung und dem xcover Camp. Ein weiteres Mal Zugspitze, diesmal im Schneegestöber. Gefolgt von Trailrunning im Stubaital, Raften im Trentino und Downhill Mountainbiken am Gardasee vom Tremalzo. Ihr könnt euch meinen Muskelkater ausrechnen.

Zypern und einigen Tagen bei meiner lieben Freundin in Nicosia und am Meer. Ein wunderschönes Land, das mich garantiert bald wieder sieht.

Oben: Finnland und das neue Samsung Galaxy S4, Unten: Zugspitze im September und Zypern im Oktober.
Oben: Finnland und das neue Samsung Galaxy S4, Unten: Zugspitze im September und Zypern im Oktober.

Im November düste ich mit ein paar lustigen Blogger-Kollegen durch Tirol, von Gletscher zu Gletscher. Damals lag auch noch Schnee. Wieder ein Snowboard-Roadtrip. Prädikat: epic.

Vor Weihnachten ging’s dann auch noch einmal rund, zuerst in Rothenburg ob der Tauber wo Angelika und ich einige asiatische Bloggerinnen ins Glühweintrinken einweihten.

Oben: Gletschertour Tirol, Rothenburg ob der Tauber, Unten: Marseille, Wien KHM
Oben: Gletschertour Tirol, Rothenburg ob der Tauber, Unten: Marseille, Wien Naturhistorisches Museum

Und dann lüftete ich noch das Geheimnis der Faszination des Fussballs und kann mich 2014 doch tatsächlich Fussballfan nennen. Wie konnte das nur passieren? In etwa ist das so gekommen. Und dann so mit dem BVB in Marseille gelaufen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die dieses Jahr ermöglicht haben. Alle einladenden Partner, die lieben Menschen in den PR Agenturen, meine tollen Reisebegleiter, Family & Friends. Allen voran jene, die sich noch gemerkt haben, wo ich gerade bin, wann ich wieder komme und dann nicht die Frage stellten, wie es war, sondern was wir als nächstes Mal gemeinsam machen wollen.

Danke.

Auf ein tolles Jahr 2014!

 

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