Markttag auf Mauritius

Mütter, die für ihre Familien einkaufen, Väter die Geschäfte über Kaffee und Zigaretten abschließen, unbeholfene Touristen und exotische Gemüse, die man noch nie zu vor gesehen hat. Am Marché Central, dem Zentralmarkt von Port Louis ist jeden Tag Markttag. Von 6 Uhr morgens bis 6 am Abend wandern hier tagtäglich Gemüse, Fisch, Fleisch und Touri-Souvenirs über die Tische. Vier Hallen sind es insgesamt, aber wer das tote Tier scheut, kann in den anderen Bereichen shoppen oder je einem toten Fischkopf zu begegnen.

Da hätte ich doch fast ein Stückchen Moon Fish gekauft!
Darf’s vielleicht noch ein Stückchen Moon Fish sein?

 

Ab in den Sack mit dem Fisch.
Ab in den Sack mit dem Fisch.

 

Sorgsam wird hier gesägt.
Sorgsam wird hier gesägt.

 

Hunger kommt da nicht so richtig auf.
Hunger kommt da nicht so richtig auf.

 

Die Geflügelhalle.
Die Geflügelhalle.

 

La Chance est toujours là!
La Chance est toujours là!

 

Die etwas düsteren Markthallen wurden bereits 1840 errichtet, sind aber im Laufe des Jahre mehrmals zerstört worden und zuletzt 1981 neu renoviert worden, besonders die Gemüsehallen sind etwas schummrig.

Prächtige Kürbisse.
Prächtige Kürbisse.

 

So schön werden die Tomaten auch nur hier geschlichtet.
So schön werden die Tomaten auch nur hier geschlichtet.

 

Frische Safranwurzeln.
Frische Safranwurzeln.
Pause bei den Gemüsehändlern.
Pause bei den Gemüsehändlern.

 

Große exotische Stücke sind hier keine Seltenheit.
Große exotische Stücke sind hier keine Seltenheit.

 

Kartoffeln und Zwiebel.
Kartoffeln und Zwiebel.

 

Kräutertees für jedes Problemchen.
Kräutertees für jedes Problemchen.
Bei der Trafik.
Bei der Trafik.

Markt-Check:

Der Snack für Zwischendurch: Dholl Puri! Gerolltes Indisches Fladenbrot mit Bohnen allerlei und roter Sauce, wer will kann es auch scharf bestellen mit Chili.

Einkaufsliste:  Ich habe drei tolle Zitronen gekauft, mit denen ich sehr zufrieden war. Ansonsten gibt es auch Safranwurzeln und geflochtene Strandtaschen in unterschiedlichen Farben. Hugo Boss wird übrigens angeblich in Mauritius etikettiert und heißt wenn absichtlich falsch etikettiert dann Karl Kaiser. Wir konnten keine besonderen Schnäppchen finden, weder hier noch in Grand Bay.

Bloss nicht… Gewürze kaufen, die kaufen selbst die Einheimischen lieber im Supermarkt. Wer zB für ein Päckchen Safran (woher kommt der eigentlich?) 200 bezahlt, wird sich im Supermarkt ein wenig über die bei 50 angesetzten Preise ärgern. Besser: nicht ärgern, Spaß am Handeln haben und trotzdem ein wenig draufzahlen. Billig ist es ja immer noch.

Einen Besuch wert:  Der Stand von dem Kräuter und Teehändler, der ausgesprochen Österreichisch spricht. Ganz leicht an den deutschen Schildern zu erkennen am Durchgang zwischen Gemüsehalle und Klamotten.

Anreise:

Condor fliegt zB Non-Stop ab Frankfurt nach Mauritius. Innerhalb von Mauritius kommt man leicht mit dem öffentlichen Bus rum, oder man mietet sich ein Auto. Wir waren den Tag mit MauriTours direkt vom Hotel aus unterwegs…

Offenlegung: Danke an Club Med und Mauritius Tourismus für die Einladung nach Mauritius. Alle Meinungen bleiben, wie immer, meine eigenen. 

 

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