USA Camping Roadtrip Checkliste

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Letztes Jahr um die Zeit ging es in die USA für einen ausgiebigen Roadtrip durch Montana und Oregon. Da ich in letzter Zeit immer wieder mal gefragt wurde, was wir alles dabei hatten und was man beachten sollte, habe ich eine kurze Checkliste zusammengestellt.

Vorher:

  • Gültigen Pass (mind. noch 6 Monate gültig!) 
  • Flugtickets
  • Mietwagen reservieren
  • Hotel für die erste Nacht
  • ESTA Visum für die USA beantragen

Das ESTA (kurz für Electronic System for Travel Authorization) braucht jeder, der in die USA einreisen will. Das gilt übrigens auch für alle, die über die USA zB nach Südamerika reisen (Transit Stop). Nur mit ESTA darf man die Reise antreten, sonst kommt man gar nicht ins Flugzeug. Das alles hat noch nichts damit zu tun was die amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde sagt – die einen schlussendlich ins Land lässt am Zielflughafen.

Man sollte es mindestens 72 Tage vor der Einreise beantragen und es ist gültig für maximal 90 Tage (Touristenvisum USA), allerdings kann man damit auch noch das Jahr danach einreisen, denn ein ESTA ist grundsätzlich 2 Jahre gültig. Das ganze kostet 14 USD wenn man es selbst ausfüllt.

Alternativ kann man auch eine Organisation beauftragen den ESTA-Antrag für einen zu erledigen, zB ESTAS, wo dann alles auf Deutsch abgewickelt wird.

Am besten druckt man sich das auch noch aus, just in case. Auch wenn jeder Antrag eine individuelle Nummer bekommt und so zugeordnet werden kann… sicher ist sicher.

Bei der eigentlichen Einreise sollte man sich auf grimmige Gesichter und eine unangenehme Stimmung gefasst machen. Scherze sind hier fehl am Platz und das sollte man besser auch nicht testen.

Roadtrip Essentials:

  • ein paar (bereits geladene) Hörbücher
  • ein Roadtrip Mixtape
  • eine Kühlbox (billige aus Styropor funktionieren auch gut, Eis gibt es an jeder Ecke zu kaufen) 
  • Essig und Öl, wer auf das geliebte Balsamico-Dressing nicht verzichten möchte bringt ihn am besten selbst mit… die fertig Mischungen sind oft sehr süß
  • Eine große Tupperware Box verrät auch dem Bären nicht was drinnen ist…
  • Ikea Säcke helfen beim Ordnung halten im Auto (zB kann man so auch einfach und schnell Schlafsäcke in der Früh vorm Weiterfahren verstauen) 
  • Walmart hat fast alles was das Camping Herz begehrt, zB auch schnelles WLAN oder Fishing Licenses und einen kleinen Starbucks
  • Die Besichtigungen eines der großen Supermärkte ist ein gutes Regenwetter-Programm
  • Karten (zB vom ÖAMTC gratis zu bekommen als Clubmitglied) sind super wenn man trotz GPS einen Überblick über die Reise behalten will
  • Denny’s, McDonalds, Wendy’s, Taco Bell liegen immer früher oder später am Straßenrand

Spezielles zu Montana und Oregon:

  • beide Staaten haben eine Sales Tax, dh hier ist es günstiger einzukaufen als zum Beispiel in Chicago!
  • viele schöne Flecken liegen ganz schön hoch (2.000m), warme Kleidung ist also auch im Sommer ratsam!
  • Im Sommer kommt es immer wieder zu Waldbränden, das ist quasi leider normal
  • In den State Parks gibt es sehr schöne Campingplätze, die man online reservieren kann
  • Jeder Platz hat einen Tisch (mit Bank) dabei
  • Aber nicht immer gibt es Duschen beim Camping in Naturschutzgebieten
  • Wenn es welche gibt braucht man viele Quarter Münzen, ebenso für die Waschmaschine!

Highlights Montana und Oregon

Rückblickend finde ich immer noch den Glacier Nationalpark sehr, sehr schön. Er liegt ganz im Norden an der Grenze zu Kanada und ich würde gerne nochmals einige Tage dort verbringen. Yellowstone im Süden ist auch sehr beeindruckend und man sollte sich mind. 3 Tage dafür Zeit nehmen den Park nicht nur mit dem Auto zu erkunden. An Oregon hat mich fasziniert wie oft sich die Landschaft ändert und wie unterschiedlich der Staat ist. Wüste, schroffe Felsen, der riesige Crater Lake oder die wildromantische Küste… da ist für jeden was dabei!

 

 

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