Wandern in Frankreich. Foto: Manuelsvay/flickr
Wandern in Frankreich. Foto: Manuelsvay/flickr

Wandern wie Gott in Frankreich

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Frankreich ist ein Land, das für seinen entspannten Lebensstil bekannt ist. Der Wein, das gute Essen, die vielen Cafés und die gemütlichen, romantischen Dörfer tun das ihre, damit man sich als Urlauber leicht wie der sprichwörtliche Gott in Frankreich vorkommt.

Wandern in Frankreich. Foto: Manuelsvay/flickr
Wandern in Frankreich. Foto: Manuelsvay/flickr

Aber wer nach Frankreich reist, muss dies nicht zwangsläufig zum Entspannen tun – zumindest nicht ausschließlich. Wer das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden will, kann dies auf verschiedenste Weisen tun. Wer zum Beispiel im Urlaub Französisch lernen will, tut dies am einfachsten mit einer Sprachreise.

Dabei hat man die Möglichkeit, tagsüber die Sprache zu lernen, während man anschließend die Gegend erkunden oder seine neu erlernten Sprachkenntnisse in Restaurants, Bars oder in der Nachbarschaft ausprobieren kann. Mehr Informationen über Französisch-Sprachkurse findet man auf der Webseite von ESL.de.

So lange kann jedoch nicht jeder still sitzen und die wunderschönen Landschaften Frankreichs von den rauen Küsten der Bretagne über die mediterranen Sumpflandschaften der Camargue bis hin zu den ockerfarbenen Kalksteinfelsen des Luberon laden zu Ausflügen ein. Und wer das Glück der Erde nicht auf dem Rücken der Pferde oder Drahtesel zu finden glaubt, sollte Frankreich erwandern.

Ideal dafür sind die GRs, die Grande Randonnés, auf dessen markierten Wegen man quer durch das ganze Land wandern kann. Die Webseite des Wanderverbandes bietet sogar organisierte mehrtägige Wanderungen an, bei denen für Unterkunft und Gepäckbeförderung gesorgt wird, sowie herunterladbare Audioguides und Ideen für Wanderwettbewerbe, wenn man in der Gruppe unterwegs ist.

Hier vier Beispiele der Grande Randonnés, die man auf keinen Fall verpassen sollte:

1. Überquerung der französischen Alpen (GR 5)

Die lange Version dieses Wanderwegs ist zwar transnational, beginnend in Großbritannien und endend in Nizza, die bekannteste Teilstrecke jedoch ist die Grande Traversée des Alpes, die auf 660 Kilometern durch die Westalpen führt. Hier sieht man auf der ganzen Wanderung nichts als einsame Täler, typische Alpenweiden, klare Bergseen, traditionelle Holzhütten, Naturschutzgebiete und auch den ein oder anderen Wanderer!

 2. Die Bretagne durchwandern (GR 34)

Hier wandert man vom Mont-Saint – Michel im Nordosten an der Küste entlang um die gesamte bretonische Halbinsel bis nach Lorient. Nicht verpassen sollte man den schiefen Kirchturm in Plougrescant, die schroffe Schönheit des Cap Fréhel und die eindrucksvolle Festung Fort-la-Latte. Im Gegensatz zu den Bergwanderwegen kommt man hier auch durch einige Städte wie St. Malo, das für seine Austern bekannte Cancale und Lorient, die eine Abwechslung für einsame Wanderer sein können. 

3. Die Seine hinunter (GR 2)

Dieser Weg führt den ausdauernden Wanderer 852 Kilometer lang von der Quelle der Seine im Burgund über Dijon und Rouen bis nach Le Havre, wo der Fluss in den Ärmelkanal mündet. Die Strecke ist abwechslungsreich und führt unter anderem durch Paris, wo man Sehenswürdigkeiten wie die Bibliothèque Nationale de France, die Kathedrale Notre Dame de Paris und auf einem sich gabelnden Teilstück entweder das Marais, das Louvre und die Champs-Élysées oder den Eiffelturm sehen kann.

4. Korsika vom Nordwesten in den Südosten (GR 20)

Dieser 170 Kilometer lange Wanderweg führt von Canlenzana nach Conca durch das Hochgebirge Korsikas. Wer eine einfache Wanderung vorzieht sollte sich diesen Weg aus dem Kopf schlagen, denn hier kann es passieren, dass man auch mal ein Stückchen klettern muss. Wer hierzu bereit ist, wird abseits der Zivilisation auf über 1500 Metern Höhe die absolute Ruhe vorfinden. Noch dazu verläuft der Wanderweg größtenteils durch den Regionalen Naturpark Korsika.

Unter den zahlreichen Grandes Randonnées sollte also jeder eine Strecke finden, auf der man wie Gott in Frankreich wandern kann. 

 

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1 Comment

  • Den GR34 kann ich auch sehr empfehlen. Gerade an der Nordküste kommt man da an den eindrucksvollsten Klippen und Strandabschnitten vorbei. Allerdings ist es dort an der Küste etwas ganz anderes als in den Bergen einsam zu wandern. Im Sommer trifft man auf viele Spaziergänger und andere Urlauber. Besser man kann in der Nebensaison die Wanderung unternehmen, ich mach das immer im Mai – Juni!
    Grüße,
    Ben

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