Große Schüssel zum Knödelteig mischen und durchziehen lassen
Zutaten
250gSemmelwürfel (=Knödelbrot oder gewürfeltes, trockenes Weißbrot)
2Stkgroße (Bio-)Eier
250mlVollmilch
100gGraukäse (gewürfelt, ca. 0,5cm)
100gBergkäse (grob gerieben oder gewürfelt)
1Zwiebel, klein gehackt
1Knoblauchzehe, mini klein gehackt
20gButter zum Anschwitzen
1PriseSalz & frisch gemahlener Pfeffer zum Abschmecken
0,5Bund Frische Petersilie, gehackte Blätter
0,5BundSchnittlauch zum Bestreuen
Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl zum Braten
Beilage nach Wahl
Suppe, Sauerkraut oder Salat
Anleitungen
Vorbereitungen
Petersilie und Schnittlauch fein schneiden. Den Zwiebel klein undden Knoblauch noch kleiner würfeln.
Eine Pfanne am Herd erhitzen. Die Butter zerrinnen lassen und darin die Zwiebelstückchen und den Knoblauch anschwitzen. Achtung, die Zwiebeln sollen nur glasig werden, nicht braun! Das darf bei mittlerer Temperatur gerne 5 Minuten dauern.
In der Zwischenzeit den Bergkäse grob reiben und den Graukäse (ca. 0,5 cm) würfeln.
Die Platte ausmachen und die 250ml Milch hinzugießen. Die Milch sollte lauwarm werden. (So spart man sich beim Abwasch einen weiteren Topf.)
In der größten verfügbaren Schüssel alle Zutaten vermischen: 250 g Semmelwürfel, die warme Milch-Zwiebel-Knoblauch-Mischung, insgesamt 200 g Käse, die zwei Eier und die gehackte Petersilie. Gut umrühren, am besten mit den Händen. Jetzt Salzen und Pfeffern. Die genaue Menge Salz kommt auf die Käsesorte an – je würziger der Käse, desto weniger Salz ist notwendig.
Nun sollte man die Mischung mindestens 20 Minuten stehen lassen.
Die Masse mit den Händen durchkneten. Der Teig darf keine trockenen oder harten Teilchen mehr haben, sonst hat man diese später auch in den Knödel. Falls der Teig zu trocken ist: 1–2 EL Milch hinzufügen und noch einmal durchkneten und geduldig ein paar Minuten rasten lassen. Falls der Teig zu nass ist: 1–2 EL Semmelbrösel zum Binden der Masse hinzufügen.
Mit nassen Händen formt man nun die Knödel, wobei ich aus der angegebenen Menge 8 Stück zu je 105 g herausbekomme. Die ideale Größe liegt zwischen 80 und 120 g pro Knödel. Ich mag es nicht, wenn sie zu groß sind – lieber etwas kleiner und bei Bedarf mehr davon! Die Knödel werden flachgedrückt. Dabei schauen, dass sie keine großen Risse haben.
Pro-Tipps: Den Knusprigkeitsfaktor erhöht man, indem man die fertig geformten flachen Knödel mit etwas Brösel oder zerdrückten Pankobröselnbestreut.
Jetzt werden sie im heißen Pflanzenfett bei ca. 160 - 180 Grad braten. Es zahlt sich aus, wirklich so lange zu warten, bis das Fett die Temperatur erreicht hat – sonst saugen die Knödel das Fett auf. Erfahrungsgemäß brät man sie circa drei Minuten pro Seite. Je mehr Knödel im Fett liegen, desto schneller sinkt am Anfang die Temperatur und muss erst wieder steigen. Beim Herausnehmen gut abtropfen und auf einer Küchenrolle auskühlen lassen. Jetzt sind sie fertig zum Servieren!
Mit Schnittlauch bestreuen und in einer Suppe, Sauerkraut oder mit einem sommerlichen Salat servieren.
Mein Tipp: Die fertigen Kaspressknödel lassen sich sehr gut einfrieren für später. Da die Knödel ja bereits essfertig sind, eignen sie sich auch als Outdoor-Cooking Speise auf Wanderungen oder für Übernachtungen in Winterräumen, etc.
Dir schmecken meine Kaspressknödel? Dann würde ich mich freuen, wenn du mich in deinen Fotos auf Instagram (@esctown) taggst, du einen Kommentar hier am Blog hinterlässt oder das Rezept mit deinen Freunden teilst. Herzlichen Dank und guten Appetit!