Last Updated on 05/05/2026 by Lea
O Sole Mio.
Es fängt an mit einer Fahrt auf dem schmalen Damm. Von Mestre, der Industriestadt, direkt ins Herz Venedigs. Am Hauptbahnhof taucht man in genau dem Moment in den Zauber der Stadt ein, an dem man vom Trittbrett aufs Bahngleis steigt. Musiker, Touristen, Koffer, Eis und der Geruch des Canale Grandes. Das Tuten der Vaporetto-Boote, die vermutlich teuersten öffentlichen Verkehrsmittel in Europa.
Als Tagesbesucher hat man einen entscheidenen Vorteil, keinen Koffer. Schlau ist, wer sich bequeme Turnschuhe und eine Wasserflasche eingepackt hat. Und einen Stadtplan, ganz klassisch aus Papier. Vielleicht sogar noch einen alten aus den 80er Jahren, er leicht zerfällt, wie auch die Fassaden des einen oder anderen Hauses langsam abbröckeln.
Leugnen, dass man Tourist ist, ist in Venedig ohnehin keine Option.


San Marco, Rialto, Lido.
Man kann mit italienischen Worten und Orten um sich werfen soviel man möchte. In Venedig gibt es wichtige Ziele, neben den offensichtlichen.
Einen Besuch beim Schinken-Bild zum Beispiel, der heutigen Osteria da Carla. Mit einem Foto von diesem Bild hat meine Mutter einen Fotowettbewerb während dem Studium gewonnen.





Erst dann, und auch wirklich erst dann könnte man überlegen den Giardini einen Besuch abzustatten, ins Guggenheim Museum zu schauen, bei Fortuny im Museum den Dachboden und die tollen Erfindungen bestaunen oder bei Gloria Astolfo Schmuck kaufen.
Venedig, mi amore.


