Im Zuge unserer Lana-Reise Mitte Oktober haben wir auch im hauseigenen Restaurant des Reichhalters gegessen. Ich habe die Jahre davor schon immer wieder gehört, dass es dort besonders gut sein soll und auch die Villa Verde hat das Reichhalter auf seiner Empfehlungsliste.

Die Räumlichkeiten kannten wir natürlich schon vom Frühstück, am Abend wird es in der Stube aber erst so richtig gemütlich. Früher war sie die Küche, ganze 13 Mal wurden die Wände in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten übermalt – einige der Schichten konnte freigelegt werden und sorgen für einen rustikalen, aber dennoch eleganten Charme.

Das Besteck von Broggi ist lang und elegant, die kleinen Teller und Tassen sind alte Stücke. Die Hauptgänge werden auf größeren, modernen Tellern serviert. Meine heiß geliebten Meersalzflocken gibt’s mit einem Löffel in kleinen Schälchen von Bloomingville (vor Ort im nahegelegenen “Feines” Shop gesehen).

Die Speisekarte

Die Speisekarte kommt im Bilderrahmen, ist überschaubar und alle warmen Vorspeisen können auch in Hauptspeisen gewandelt werden. Die Wahl fällt schwer, alles klingt gut, egal ob Rindertartar mit hausgemachtem Focaccia oder Kürbis Chili Suppe mit Tartar vom Gambero rosso – oder Tortelloni Artischocke mit Thymianbutter und Pecorino. Ich entscheide mich fürs Entrecote mit Krübis, Grünkohl und Buchenpilzen, meine Mutter nimmt die Kastanientagliolini mit Ziegenkäse und Kalbshaxenragout.

Der Reichhalter Aperitif

Unsere Tischnachbarn sind bekennende Fans und kehren nach einem sommerlichen Besuch wieder – sie haben sogar den hauseigenen Drink mit Tonic, Prosecco, Zitrone, Ingwer, Wacholder und Yuzu bereits zuhause nachgemacht. Also müssen wir den auch verkosten!

Als Gruß aus der Küche wird in der Espressotasse eine kleine Artischocken Suppe serviert. Das dazu bestellte, warme Brot mit Meersalz und Olivenöl darf natürlich auch nicht fehlen.

Auch erwähnenswert: unsere super aufmerksame und kompetente Kellnerin Serena. Weil gutes Essen einfach nochmal besser schmeckt, wenn die kurzen Gespräche dazwischen ohne Hektik ablaufen und sympathisch sind.

Das Brot ist übrigens natürlich selbstgemacht.

Aber zurück zum Abendessen. Weiter geht es mit den Hauptgängen: Entrecôte und Kastanien-Pasta – beides perfekt und herrlich im Geschmack.

Zum Abschluss teilen wir uns noch eine Crème Brûlée mit Eis, perfekt.

Und das Beste? Das Bett wartet schon zwei Stockwerke drüber auf uns.

Fazit: wer gerne gut isst, ist hier richtig.

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