Ich liebe ungewöhnliche Souvenirs, für mich, Freunde und die Family. Egal ob Lippenbalsam aus Stockholm, das auch das schwedischen Militär verwendet, M&Ms aus dunkler Schokolade aus Kanada oder Tronkey Bars aus Italien. Am Liebsten eigentlich alles Essbare. Wer braucht da schon seltsame Kuscheltiere aus Wappentieren, Wahrzeichen, die in in Schneekugeln stecken oder gar (ganz schlimm) Kunstwerke, die auf Regenschirme gedruckt werden? Eben.*

1. Safran. Entweder man handelt am Markt einen schlechten Preis (4€) aus und ist trotzdem glücklich für unsere Verhältnisse billige Safranfäden erstanden zu haben. Oder, man kauft sie (um 1€) im Supermarkt. So oder so weiß ich schon jetzt, dass sie in einem köstlich duftendem Safranrisotto landen werden.

2. Cannelle ist das wunderschöne französische Wort für Zimtstange. Aus dem Supermarkt um ein paar Centstücke und in fabelhafter Verpackung, wie ich finde.

3. Phoenix Bier. Es gibt auf Mauritius eine Brauerei, der Hopfen kommt zwar aus Süddeutschland, aber das Bier wird in Mauritius gebraut. Und liebend gern getrunken. Schmeckt auch hierzulande.

4. Zitronen vom Zentralmarkt in Port Louis. Der Markt in Port Louis besteht aus drei Teilen: dem Gemüsemarkt, dem Fleisch und Fischmarkt und dem Touri-Markt. Für Fleisch und Fisch braucht man einen guten Magen, am Gemüsemarkt einen Experten (was es hier alles gibt! Fantastisch!) und für den Touri-Teil jemand der einen davon abhält einzukaufen. Die 3 Zitronen habe ich um umgerechnet etwa 35cent gekauft. Ein schönes Souvenir.

5. Rohrzucker. Die blühenden Zuckerrohr-Felder von Mauritius werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Stunden lang hätte ich die Felder, die mich ein wenig an unsere Maisfelder erinnert haben, anschauen können.

Mehr über Mauritius und was ich dort Tolles gemacht habe, gibt es in den nächsten Wochen hier am Blog zu lesen!

*Über meine etwas ungewöhnliche Mitbringsel-Sucht habe ich übrigens vor einem Jahr schonmal auf Ö1 gesprochen.