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Vielleicht war es das Licht. Je länger eine Reise her ist, umso mehr vergessen wir die Details. Was bleibt ist ein Gefühl. Etwas wie “dort habe ich mich wohl gefühlt” oder “hier hatten wir es schön” – oder eben auch etwas wie “da gab es nichts besonderes”. Letzteres trifft auf viele Orte in den USA zu, aber nicht auf Montana. Besonders der Norden von Montana hat es mir angetan. Vielleicht weil die Landschaft eine bestimmte innere Ruhe ausstrahlt.

Die Waldbrände haben in dem Jahr, in dem ich den Glacier Nationalpark im Norden des Bundesstaates an der Grenze zu Kanada besucht habe, besonders stark gebrannt. Die Luft war stets leicht rauchig und an manchen Tagen ist es gar nicht so richtig hell geworden. Alles was leicht pastellfarben und die Stimmung auch unterwegs wie als wäre es Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Ein ganz besonderes Licht und einer umwerfend großzügigen Landschaft.

Vielleicht war es auch die Landschaft. Wälder, Bergseen und Flüsse, die sich wie aus einem Bilderbuch immer wieder neu wie auf einer riesigen Leinwand vor uns aufbauten. Und wenn der letzte Ort am Horizont erreicht war, wartete dahinter ein neuer, wunderbarer Horizont.

Vielleicht waren es auch die fantasievollen Namen. Wer würde nicht gerne einmal auf der “Going-to-the-sun-road” fahren, in Whitefish Tacos essen gehen oder am Flathead Lake zu Sonnenuntergang schwimmen gehen? In Missoula auf einem alten Pferde-Karussell fahren oder Bozeman sich den Sternenhimmel erklären lassen?

“I’m in love with Montana. For other states I have admiration, respect, recognition, even some affection. But with Montana it is love. And it’s difficult to analyze love when you’re in it.” John Steinbeck

Anreise nach Montana

Es ist nicht ganz einfach von Europa aus nach Montana zu kommen. Aber die schönsten Reiseziele liegen bekanntlich ja nicht an gut angebundenen Verkehrsverbindungen, sondern etwas ab vom Schuss. In Montana kann man Missoula, Bozeman oder Billings anfliegen. Auch Great Falls und Glacier Park sind internationale Flughäfen, allerdings kleinere. Wer in den Norden möchte, kann außerdem wie wir zB über Chicago nach Spokane in Washington State fliegen und von dort mit dem Mietauto (ohne das geht in den USA sehr wenig) nach Whitefish fahren. Für den Glacier Nationalpark kann man, wenn man gerne wandert und am See seine Zeit verbringt gut und gerne eine Woche einplanen. Das schöne am Camping im Nationalpark ist, dass man abends und morgens mitten drin ist und den Park in vollen Zügen genießen kann. Es gibt aber natürlich auch Motels, Lodges und Hotels. Weitere Infos gibts auf der Website des Glacier Nationalparks, die übrigens auch einen exzellenten Newsletter anbieten mit Infos über Veranstaltungen.

Einreise in die USA/ESTA

Um in die USA einzureisen, braucht man ein sogenanntes ESTA. Die Abkürzung steht für “Electronic System for Travel Authorization” – auf Deutsch also ein “elektronisches System zur Reisegenehmigung”. ESTAs muss man rechtzeitig (2-3 Wochen vor der Reise) beantragen. Amerikanische Staatsbürger brauchen übrigens kein ESTA bei der Einreise und auch alle die eine andere Art von Visum (zb Arbeitsvisum) besitzen, brauchen kein ESTA. Es hat sich trotzdem eingebürgert von einem “Visum für die USA” bei Urlaubsreisen zu sprechen.

Wo beantragt man ein ESTA?

Man kann es auch auf Deutsch bei der Official ESTA Application Website der U.S. Customs and Border Protection beantragen. Es gibt aber auch Dienstleister, die diesen Service gegen ein Entgelt für einen übernehmen, wie die Website visumantrag.de auf der man das ESTA für die USA aber auch andere Visa für diverse Länder beantragen kann.