Weitwandern kann man nur im Sommer? Falsch gedacht, Weitwandern geht auch im Winter im Schnee. Am einfachsten, wenn die Wege geräumt sind und es einen Gepäckstransport gibt. Im Schweizer Engadin (auf der Via Engadina im Unterengadin) bietet man einen solchen Wanderweg seit 2008 an, jetzt gibt es einen mehrtägigen Winterwanderweg erstmals auch in Tirol.

Die Olympiaregion Seefeld, ca eine halbe Stunde von Innsbruck entfernt, hat dafür in Zusammenarbeit mit dem Karwendel Blogger Markus Schmidt eine viertägige Strecke zurechtgelegt, die geräumte Winterwanderwege verbindet. Unterkünfte und Gepäcktransport organisiert der Tourismusverband, so dass man sich um kaum etwas kümmern muss. Und das Schönste daran: für diese sanfte Variante des Wintersports braucht man keine spezielle Ausrüstung, abgesehen von wetterfester Winterkleidung und wasserfesten Wanderschuhen. Da die Wege geräumt werden, sind Schneeschuhe nicht notwendig und es ist auch keine Lawinenausrüstung notwendig. Sollte es doch einmal ungewöhnlich viel Schnee geben, werden die entsprechenden Strecken gesperrt und man wandert auf markierten Ausweichrouten.

Wandern im Winter

Das Leutaschtal bei Seefeld ist in erster Linie für seine Langlaufloipen im Winter bekannt. Das Hochtal an der bayrischen Grenze ist auch dank seiner besonderen Lage schön sonnig und es bekommt im Winter besonders viel Schnee bei Nordstau ab. Dem Tirol Blog nach lag zwischen 1988/89 und 2017/18 hier an 162 Tagen im Jahr Schnee. Man stapft also mit ziemlicher hoher Wahrscheinlichkeit durch Schnee, wobei die Wanderung nur von Januar bis Mitte März angeboten wird.

Die Unterkunftsbuchung und den Gepäcktransport organisiert der Tourismusverband, außerdem wissen die Hütten Bescheid wann wer aufkreuzen sollte und sorgen so für ein zusätzliches Sicherheitsnetz. Die insgesamt rund 60 Kilometer lange Wanderung startet immer am Montag und geht bis Donnerstag. Natürlich könnte man das theoretisch auch individuell an anderen Tag selbst buchen – allerdings haben die Hütten am Weg alle Tage an denen sich mal geschlossen haben und mit dem vorgelegten Zeitplan garantiert man, dass alles geöffnet ist. Auf der Wettersteinhütte ist es zudem nicht vorgesehen im Winter zu übernachten, dieses Angebot ist exklusiv für die Winterweitwanderer geschaffen worden.

„Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.“
Josef Hofmiller

Die vier Etappen der Winterweitwanderung im Überblick

Ausrüstung: Zur Packliste für eine mehrtägige Winterweitwanderung geht es hier lang.

Rund 60 Kilometer ist Tirols erster Winterweitwanderweg lang.

Rund 60 Kilometer ist Tirols erster Winterweitwanderweg lang.

Tag 1 von Schanz nach Weidach in der Leutasch

Ich fahre selten auf Pressegruppenreisen, aber in diesem Fall habe ich mich dazu entschlossen mich einer Gruppe anzuschließen. Das hat so einige Vor- und Nachteile. Wie auch für normale Winterwanderer hält das Hotel in der Früh die Straßen und Weginfos für uns parat. Aufgrund der heftigen Schneefälle ist ein Wegstück gesperrt und wir gehen eine alternative Runde. Weil es so viel schneit, kommt das Räumungsteam auch nicht dazu die Winterwanderwege zu räumen, daher stapfen wir durch die frischen, leichten Schnee. Ein bisschen fühlt es sich an wie Aquagymnastik – nicht wirklich anstrengend, aber wenn man es länger macht spürt man am Abend seine Muskeln dann doch.

Winterwanderung in der Leutasch mit Einkehr bei Poli’s Hütte

Die Wege führen durchs Tal, kreuzen hin und wieder Langlaufloipen und wir überqueren einige Male den tief verschneiten Fluss. Mittags kehren wir bei Poli’s Hütte ein, eine gemütliche „Berghütte“ mitten im Tal, deren Besitzer Simon Althaler gelernter Konditor ist. Die urige Hütte gibt es bereits seit 25 Jahren und der Name kommt eigentlich vom Nachbarhaus – dem „Pohl Haus“. Die dazu gebaute Hütte wurde so „Poli’s Hütte“. Als Simon sie von seinem Vater übernommen hat, wurde das Rauchen verboten, wovon man als Gast an einem verschneiten Tag, an dem die Sonnenterrasse keine Option ist, sicherlich profitiert. Bevor wir weiterziehen bekommen wir noch eine „Heiße Marille“ zum Verkosten, man könnte sagen, Simons Signature Drink. Fazit: süß, köstlich fruchtig und binnen Sekunden im Blutkreislauf angekommen. So kann es weitergehen. Da der Kurblhang nicht gespurt ist, stapfen wir noch eine Runde um den Weidachsee, an dem man im Winter auch Eisfischen kann.

Eine Winterlandschaft wie es sie nur an ein paar Tagen im Jahr gibt.

Eine Winterlandschaft wie es sie nur an ein paar Tagen im Jahr gibt.

Wer sucht der findet: Tiroler Tourismus Klischees.

Wer sucht der findet: Tiroler Tourismus Klischees. Ob man als Weitwanderer wohl auch Stammgast werden könnte?

Winterweitwanderung Seefeld Etappe 1:
Leutasch Schanz – Poli’s Hütte – Weidach
Streckenlänge: 12,8 Kilometer
Höhenmeter:  450 Hm Aufstieg
Gehzeit: rund 6 Stunden
Alternative: statt dem Kurbelhang kann man auch eine gemütliche Runde um den Fischteich (Weidacher See, 5km) gehen.
Meine Tour: Mein aufgezeichnete Tour vom ersten Tag könnt ihr hier bei Bergfex sehen, falls ihr auf der Suche nach einer Altnative bei Schneefall oder einem langen Winterspaziergang in der Leutasch seid.

Tag 2 von Weidach nach Mösern über die Wildmoosalm

Am nächsten Tag haben wir mehr Glück mit dem Schnee – es liegt reichlich und es kommt keiner von oben nach. Die Wege sind heute makellos geräumt und die Wanderung führt wie ein langer Spaziergang durchs Flundertal zur Wildmoos Alm.

Die Alm ist ein beliebtes Ausflugsziel von Seefeld aus (ca. 30-40min) und auch ein beliebter Einkehrschwung bei Langläufern. Der Apfelstrudel ist angeblich legendär. Genau so präsentiert er sich: frisch aus dem Ofen noch am großen Backblech, dezent und trotzdem auffällig hinter der Bar. Am Weg zum stillen Örtchen kommt man hier unweigerlich vorbei und geht kehrt vermutlich mit einem lauter werdendem Heißhunger zurück an den Tisch.

Aus der Leutasch nach Mösern wandern

Rund um mich werden üppige Kaspressknödel mit Salat Portionen, Gröstl mit Ei und Käsespätzle mit etwas ungewöhnlicher italienischer Kräutermischung aufgetischt. Ich bleibe bei einer Suppe mit einem Knödel. Beobachtet werden wir beim Essen von ausgestopften Tiere in fragwürdigen Posten über unseren Köpfe. Um ihnen etwas zugewinnen, muss man sich vermutlich zuerst am Schnapsbrunnen, der an der Theke steht, laben. Recht amüsant hingegen ist es die mit Fotos tapezierten Wände zu begutachten, hier findet sich der eine oder andere prominente Gast aus den letzten Jahrzehnten wieder.

In der Wildmoosalm kehren alle gerne ein: Wanderer, Langläufer und Bayern München Fans.

In der Wildmoosalm kehren alle gerne ein: Wanderer, Langläufer und Bayern München Fans.

Der frische Apfelstrudel wird kontinuierlich serviert.

Der frische Apfelstrudel geht am laufenden Band an die Tische.

Mission Brunschkopf

Gestärkt geht es weiter. Auch wenn der Weg nicht gespurt ist wagt ein Teil unserer Gruppe den Aufstieg zum Brunschkopf. Durch tiefen Schnee stapfen wir 2/3 des Weges nach oben, bis wir dann doch umdrehen. Das Tageslicht wird spärlich und ganz im Dunkel wollen wir doch nicht im Schnee stecken. Normalerweise ist der Weg von Schneeschuh-Wanderern gut gespurt und bald darauf auch nach heftigen Schneeschauern wieder gut begehbar. Aber wieso dem kleinen Abenteuer scheuen, wenn es schon einmal so prächtig vor einem liegt? Nach dem Abbruch ist der Weg bis nach Mösern auch noch lang, aber mit der untergehenden Sonne leuchtet der Himmel wunderschön.

Die Übernachtung im Inntalerhof entpuppt sich als Jackpot: wunderschöne Ausblicke ins Inntal, gutes Essen und auch die Sauna tut so richtig gut.

Tief verschneite Kapelle in Waidach. An solchen Motiven kann man nicht vorbeigehen.

Tief verschneite Kapelle in Weidach. An solchen Motiven kann man nicht vorbeigehen.

Hoch sind die Schneewände am Wegesrand des Winterwanderwegs.

Hoch sind die Schneewände am Wegesrand des Winterwanderwegs.

142km Winterwanderweg und 245km Loipen durchkreuzen das Seefelder Plateau.

142km Winterwanderweg und 245km Loipen durchkreuzen das Seefelder Plateau.

Winterweitwanderung Seefeld Etappe 2:
Weidach – Wildmoos Alm – Mösern
Streckenlänge: 8 Kilometer
Höhenmeter:  600 Hm Aufstieg
Alternative: optionaler Aufstieg auf den Brunschkopf (+4,7km), bzw Abstecher zum Möserer See

Tag 3 von Mösern zur Wettersteinhütte

Da die Wettersteinhütte gesperrt ist, disponieren wir um und haben ein neues Tagesziel: Weidach. Bis auf das letzte Stück wollen wir aber den gleichen Weg wie geplant einschlagen. Da aber auch der Panoramaweg über den Lottensee zur Ropfner Stubm noch nicht geräumt ist, wird unser Weg beim Losgehen unerwartet länger. In meinen Augen wäre es kein großes Problem gewesen, die Straße zum Lottensee ist nicht viel befahren und wäre auch schön zu gehen. Der heute uns begleitende Bergführer wählt aber den langen Weg und so stapfen wir am gleiche Weg wieder zurück zur Wildmoos Alm und ich hinterher. Zugegeben, recht schlecht gelaunt. Ich mag es beim Wandern selbst einen Überblick zu haben wo ich bin und wohin ich gehe. Und niemand der versteht wohin er geht, geht gerne Umwege. Noch dazu ist gerade dieser Wanderweg konzipiert angelegt, dass man sich leicht selbst orientieren kann.

Nach der endlos erscheinenden Wanderung am Vormittag, freue ich mich nach über 4,5 Stunden Wanderung dann aber umso mehr über die vollen Pfannen in der gemütlichen Ropfner Stubm.

Wir starten am Möserer See in den Tag.

Wir starten am Möserer See in den Tag.

Einkehr in der Ropferstub'm.

Einkehr in der Ropferstub’m.

Reindlessen im Landgasthof Ropferhof

Auf Vorbestellung und ab 8 Personen kann man hier ein sogenanntes Reindl essen. Die großen Pfannen werden direkt auf die Tische gestellt und sind gut gefüllt mit Schweinsbraten, Spinatknödel, Serviettenknödel, Sauerkraut und Kasspatzen. Menüpreis für Jausenplatte, deftige und süße Pfanne: 35€ pP. Volle Bäuche, zufriedene, aber müde Gesichter. Mittlerweile sind wir auch noch spät dran und mit vollem Magen komm ich so gar nicht in die Gänge.

Über das schattige und wunderschön verschneite Katzenloch geht es nach Moos, wo sich die blaue Stunde von ihrer allerschönsten Seite zeigt. Was für ein Wechsel zwischen Sonnenaufgang, praller Sonne im Inntal und mystischer Abendstimmung in der Leutasch! Auch wenn dieses Stück der Wanderung normalerweise nicht am Abend gegangen wird, möchte ich euch die Fotos nicht vorenthalten.

Kitschig schön ist die Stimmung gegen Abend in der Leutasch.

Kitschig schön ist die Stimmung gegen Abend in der Leutasch.

Im Dunklen treffen wir wieder in Waidach ein.

Im Dunklen treffen wir wieder in Weidach ein.

Das letzte Licht verabschiedet sich und ist über alle Berge.

Das letzte Licht verabschiedet sich und ist über alle Berge.

Zurück, wo wir vor einigen Tagen bereits gestanden sind.

Zurück, wo wir vor einigen Tagen bereits gestanden sind.

Deswegen geht man im Grunde Weitwandern: damit man von früh bis spät die Schönheit der Bergwelten aufsaugen kann.

Der eigentliche Aufstieg zur Wettersteinhütte am dritten Tag

Die letzte Etappe aus der Leutasch auf die Wettersteinhütte habe ich zwei Wochen später nachgeholt.

Da es im Januar sehr früh gegen 16:30 bereits dunkel wird, sollte man die von uns eingeschlagene Runde über Wildmoos bei einem normalen Start um 9:00 eher nicht in Betracht ziehen. Lieber direkt zum Lottensee, weiter zur Ropfner Stubm und rauf zur Wettersteinhütte. Denn der anstrengendste Aufstieg der Wanderung steht am Nachmittag bevor. Von den Parkplätzen entlang der Leutascher Ache führt der gut beschilderte Weg hinauf zur Hütte. Da es auch eine Rodelbahn ist, haben wir für den nachgeholten Besuch die Rodeln dabei.

Insgesamt sind es vom Tal 524 Höhenmeter und 3,5 Kilometer nach oben. Der Weg vom hinteren Parkplatz Stupfer ist zuerst schmal und mündet dann in eine breitere Forststraße – dieser Teil wird beim Rodeln sich als der Beste entpuppen. In der Mitte der Strecke gibt es Flachstück, über das man die Rodeln ziehen muss. Dann stehen wir plötzlich vorm versperrten Rodelweg und lernen: nicht immer sind Online-Angaben richtig, wer sicher gehen möchte sollte auf der Hütte anrufen. Egal, irgendwas geht immer.

Maßstäbe für Wanderwege

Wir ziehen die Rodeln über die steile Ausweichstrecke nach oben. Ein älterer Herr aus Belgien, der über den Weg nach unten kommt, warnt uns vor der Steile. Er wisse ja nicht, ob er das nächstes Jahr nochmal machen werde, dann wäre er knapp 80. So sind sie eben, die Stammgäste. Da werden Wanderweg nach Machbarkeit im nächsten Jahr gemessen. Da wir hingegen das erste Mal unterwegs sind, lassen wir uns aber nicht von dem Vorhaben abhalten. Auch wenn die zuhause vergessenen Spikes nun wirklich sehr hilfreich wären.

Nach 1:45 Stunden kommen wir oben an. Beate und Hans, die beiden Hüttenpächter bewirten uns sofort und wir löschen erstmal unseren Durst. Im Nebenraum flackert das Feuer im Kamin und es ist angenehm warm. Die Schlaflager befinden sich direkt oberhalb unter dem Dach. Es sind breite Stockbetten: etwas rustikal, aber für eine Nacht ausreichend. Bei der Hüttennacht geht es schließlich um eine einfache Übernachtung in genialer Lage. Bei schönem Wetter muss der Sonnenuntergang und Sonnenaufgang von hier oben ein Traum sein!

Rodelbahn von der Wettersteinhütte

Ein Schluck vom blauen Enzian-Schnaps zum Abschied und wir entscheiden uns für die gesperrte Rodelstrecke auf eigene Gefahr. Da der Aufstieg sehr steil war erscheint mir das sicherer. Grund für die Sperre ist nach wie vor die drohende Lawine, welche sich irgendwann lösen wird. Da es mittlerweile aber kälter wird und schneit, wagen wir es.

An der Lawinenstelle sind wir im Nu vorbei und nun tritt das Gegenteil aller Geschwindigkeitsbefürchtungen ein: wir sind unglaublich langsam und müssen oft schieben. Das liegt einerseits an den leicht rostigen Kurven und andererseits vielleicht auch am abgelehnten zweiten Glas Schnaps. Mit einer Kurve rodelt es sich schlecht, hat Hans gemeint. Vielleicht hat er da ja doch recht.

Die Wettersteinhütte im Winter.

Die Wettersteinhütte im Winter.

Winterweitwanderung Seefeld Etappe 3:
Mösern – Lottensee – Ropfner Stubm – Moos – Wettersteinhütte
Streckenlänge: 12 Kilometer
Höhenmeter:  700 Hm Aufstieg
Wanderzeit: rund 6 Stunden
Alternative: hier ist keine offizielle Alternative vorgesehen, eine komplette Sperre der Wettersteinhütte tritt nur selten ein.

Wir sind über die Wildmoos Alm zur Ropfner Stubm und weiter bis Moos und weiter zurück nach Weidach gegangen und ich habe dort ersatzweise im schönen Alpennest übernachtet… Das waren dann insgesamt rund 23 Kilometer (600hm bergauf) in 6 Stunden reiner Gehzeit.

Tag 4 von der Wettersteinhütte zurück in die Leutasch

Die Übernachtung auf der Wettersteinhütte inkludiert ein Frühstück, danach geht es zurück ins Tal. Der Normalweg über die Rodelbahn führt ohne große Steigung bergab, der direkte Anstieg ist bis zur Hälfte der Strecke sehr steil. Je nach Verhältnis würde ich zB bei Eis die lange Umrundung bergab vorziehen.

Die Schneemengen sind gigantisch

Die Schneemengen sind gigantisch

Winterweitwanderung Seefeld Etappe 4:
Streckenlänge Wettersteinhütte – Leutasch: 3,5 Kilometer – weiter bis nach Weidach: ca 9 Kilometer
Höhenmeter:  524 Hm Abstieg bis ins Tal
Wanderzeit: rund 2,5 Stunden bis ins Tal, ab dem Ort „Klamm“ kann der Bus nach Burggraben genommen werden.
Tipp: Smartride heißt die App des Verkehrsverbunds Tirol (VVT) mit der man unterwegs ganz leicht nachschauen kann, wann der nächste Bus von der nächstgelegenste Station abfährt. 

Wie plane ich die Winterweitwanderung?

Die Wanderung selbst geht man in Eigenregie, es ist kein Wander- oder gar Bergführer notwendig. Mehr zur richtigen Ausrüstung findet ihr in meiner Packliste. Die Runde ist genau so ausgelegt, dass man Mittags immer an einer Hütte vorbeikommt und dort auch einkehren kann. Aufgrund der unterschiedlichen Öffnungszeiten funktioniert die Runde am besten, wenn man sie genau so bucht, wie vorgeschlagen. Der Tourismusverband organisiert je nach Angebot die Unterkünfte und die Nacht auf der Wettersteinhütte.

Preise für die organisierte Winterweitwanderung in Seefeld

  • Klassik | 3 Nächte ab 198€ pP (Einzelzimmerzuschlag 20€) 2 Nächte in Pensionen mit Frühstück + 1 Nacht auf der Wettersteinhütte im Lager
  • Deluxe | 3 Nächte ab 298€ pP (Einzelzimmerzuschlag 70€) 2 Nächte in Hotels mit Sauna und Halbpension + 1 Nacht auf der Wettersteinhütte im Lager
  • Immer Montag-Donnerstag, die aktuellen Termine stehen auf der Website seefeld.com/weitwandern

Stand: 2019

Anreise zum Winterweitwandern in Seefeld

Nach Seefeld, bzw in die Leutasch kann man sehr gut mit der Bahn anreisen. Entweder mit der ÖBB von Innsbruck in Richtung Garmisch-Partenkirchen bis Seefeld und dann mit dem Regionalbus, oder von München über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald ebenfalls bis Seefeld. Wer mit dem Auto anreist, sollte Schneeketten dabei haben, es passiert öfters mal, dass für den Zirler Berg Schneekettenpflicht gilt.

Aktuelle Verkehrsinformationen findet man unter upload.seefeld.com/verkehrslage/verkehrslage.pdf (Auf Datum und Uhrzeit der letzten Aktualisierung achten!) Hier werden bei Schneefall oder Lawinengefahr auch die aktuell gesperrten Wegstrecken angeführt.

Hinweis: Ich wurde auf die Gruppenpressereise der Olympiaregion Seefeld eingeladen. Vielen Dank! Eindrücke und Meinungen sind wie immer meine eigenen.