Thailand für alle, die einfach mal weiter weg wollen

Thailand ist das Tor zu Südostasien, Meister und Wegbegleiter zugleich. Hier lernt man die Grundlagen, die einem später auf Reisen in andere Länder Südostasiens weiterhelfen. Man staunt mit großen Augen, genießt in vollen Zügen und lernt jeden Tag etwas Neues.

Idealerweise hat man rund drei Wochen Zeit. Ein Tour Vorschlag wäre dann zum Beispiel: In Bangkok ankommen und auf der legendären Backpacker Meile Koh San Road seine ersten Schritte machen. Nach Chiang Mai fliegen, dort einige Tage verweilen, ankommen, vielleicht einen Kochkurs machen oder eine kleine Trekking-Tour. Das Kleinstadtleben genießen und relaxen. Mit dem Nachtbus nach Bangkok – die wahre Knochenarbeit eines jeden Backpackers. Und dann gleich weiter in den Süden. Zum Beispiel nach Krabi und von dort aus auf einer der Inseln. Wer mehr Zeit hat reist weiter, auf die Insel Koh Tao oder Koh Panang. Wer das Leben mit grellen Farben, bunten Cocktails oder Buckets mit ebenso bunten Alkmischungen feiern möchte, schlägt zur Fullmoon Party in Hat Rin auf Koh Panang auf. Aber don’t be no fool – was hier passiert, passiert monatlich und seit Jahren. Geld in die Hosentasche und Bungalowschlüssel gut verstecken, wo man ihn bestimmt nicht verliert. Hier ist man (wie auf der Koh San Road) 100% am Pfad der Rucksackreisenden gelandet. Aber auch das ist seheswert und manchmal auch wert eine Weile hier zu verweilen. Man muss schließlich wissen woher man kommt, um zu wissen wohin man will. Vor dem Heimflug von Bangkok aus (idealweise Samstagabend oder Sonntags), sollte man sich noch ein paar Tage für die Metropole Zeit nehmen. Im Siam Paragon sich ein Stück Brot kaufen und auf dem Chatuchack, dem Weekend Market bei der Skytrain-Station Mo Chit, kräftig und vor allem unfassbar günstig einkaufen.

Und, diesmal nicht auf der Koh San Road wohnen, denn nun ist das Ende der Lernphase gekommen und Teil zwei bricht an. Ab nun geht es in die Länder rings um und in Thailand nur mehr in Gebiete, die nicht am Backpacker-Pfad liegen. Nun fängt die Suche nach dem „Beach“ an, und der liegt bestimmt nicht auf Koh Phi Phi. Sondern auf kleinen Inseln, weltvergessenen Eiländern. Oder auch nur in unseren Köpfen. Man weiß es nicht, oder kann es nur selbst erfahren.

 

Koh Tao, ideal für Taucher und alle, die gerne kleine Buchten haben.
Koh Tao, ideal für Taucher und alle, die gerne kleine Buchten haben.

10 Dinge, die man in Thailand unbedingt mal probiert/gemacht haben sollte:

Die folgende Liste ist natürlich eine sehr individuelle, fast schon persönliche Liste. Aber genau deswegen seid ihr ja hier auf meinem Blog gelandet, richtig? Gut, dann also los:

  1. Mit Darlie Minz-Zahnpasta täglich die Zähne putzen. Den wahre Geschmack Thailands gibt’s in jedem 7/11 um läppische 11 Baht zu erstehen.
  2. Banana Pancake essen. Hauptsächlich von Muslimen auf einer heißen Herdplatte gebraten. Schmeckt am besten mit frischen Bananen und süßer Kondensmilch. Extra süß wird es mit Kristallzucker oben drauf.
  3. Ein Chang oder Singha Bier bei Sonnenuntergang knacken und  dabei eine Menthol-Zigarette rauchen in der festen Überzeugung, dass Menthol abkühlt.
  4. Tuk Tuk fahren. Wer noch nie in einem der klapprigen, umgebauten Motorrad-Autos gefahren ist, sollte sich den Spaß auf jeden Fall gönnen.
  5. Abhängig werden von den kleinen Menthol-Stiften, die es an jeder Ecke zu kaufen gibt. Täglich öfters mal dran schnupfen.
  6. Sawadee-Kah! Kop-Kun-Kah! Thailändisch lernt man nicht ein wenigen Wochen, aber die Basics sollte man dafür umso öfter verwenden.
  7. Das Gefühl von Freiheit schmecken, wenn man mit einem kleinen Scooter ohne Helm und in FlipFlops über die Insel fährt. Dabei stets links bleiben, Augen auf und vorsichtig sein! Aber auch ein wenig genießen. „Live a little,“ wie es so schön heißt.
  8. Tom Yam Gung. Die Königin aller Suppen, die scharfe Garnelensuppe. Besonders gut: mit Klebereis (oft nur im Norden in dieser Kombination erhältlich, einfach nach „Sticky Rice“ fragen)
  9. Einen Kochkurs besuchen. Am besten sucht man sich einen raus, bei dem auch der Einkauf auf dem Markt dabei ist, so lernt man gleich noch ganz viele neue Gemüsesorten kennen.
  10. Lächeln. Viel lächeln. Freundlich sein und das Leben genießen. Achtung, klingt einfacher, als es ist!
Als Anfänger zahlt man beim TukTuk Fahren eigentlich immer drauf. Ein Erlebnis ist es trotzdem.
Als Anfänger zahlt man beim TukTuk Fahren eigentlich immer drauf. Ein Erlebnis ist es trotzdem.

 

Beim Thai-Kochkurs. Prädikat empfehlenswert.
Beim Thai-Kochkurs. Prädikat empfehlenswert.

 

Touri sein und am Elefanten reiten. Muss man auch mal gemacht haben.
Touri sein und am Elefanten reiten. Kann man auch mal machen. Hier bei Chiang Mai.

 

Zug fahren in Thailand ist auch toll. Ein Must-Do.
Einfach mal aus dem Fenster schauen. Zug fahren in Thailand ist auch toll.

 

Billig wohnen. Richtig billig wohnen.
Billig wohnen. Richtig billig wohnen.

 

Fool Moon Party.
Feiern bis zum Morgengrauen. Fool Moon Party 2007

 

Wer den Bucket meidet, ist im Vorteil.
Wer den Bucket meidet, ist im Vorteil. Im Zweifels immer den teuereren nehmen, die Gehirnzellen danken.

 

Offenlegung: meine neuesten Thailand Erkenntnisse wurden durch eine Pressereise nach Krabi ermöglicht. Vielen Dank für die Einladung, meine Meinung bleibt davon unabhängig. 

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7 Comments

  • Toller Artikel! Wenn ich an die Banana Pancakes denke, würde ich am liebsten sofort meinen Koffer packen und losfliegen!

    Eine Sache die man auf keinen Fall tun sollte:
    Thai-Whiskey im Übermaß aus Eimern trinken. Da ist der mega Kater vorprogrammiert :)

  • Liebe Lea, ich habe erst heute deinen Blog entdeckt! Ich habe selbst erst seit einigen Monaten einen Blog und lese sehr, sehr gerne auch andere Blogs! Ich muss sagen, du bist unglaublich sympathisch und auch dein Blog gefällt mir ausserordentlich gut! :) Ich war auch bereits in Thailand, aber nächstes Mal werde ich deine Liste „10 Dinge, die man in Thailand unbedingt mal probiert/gemacht haben sollte“ mitnehmen, denn ein paar Punkte habe ich bisher noch nie ausprobert :) Ich freu mich sehr, deinen Blog entdeckt zu haben! Ganz liebe Grüße aus Wien, Fari

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