Werbung / Der Artikel entstand in Kooperation mit Mazda Österreich

Heute möchte ich euch einen kleinen Roadtrip in der Region Seefeld vorstellen, den man mit einer Wanderung oder einem Spaziergang kombinieren kann. Unterwegs waren wir dafür mit dem neuen MX-30, einem Elektroauto – und das gleich im Morgengrauen, denn sonnige Herbsttage eignen sich perfekt für Sonnenaufgänge. Vor allem weil die Sonne momentan recht spät aufgeht und man so nicht allzufrüh aus den Federn muss. Also haben wir am Weg von Innsbruck in die Leutasch einen kleinen Abstecher nach Mösern gemacht. Wunderschön, findet ihr nicht?

Sonnenaufgang über dem Inntal.

Hofladen Zottlhof

Als erstes am Weg liegt der Zottlhof, wo sich alles um die gutmütigen schottischen Hochlandrinder dreht. Besitzerin Regina Wolf kümmert sich liebevoll um ihre “Zottl” und bietet einmal die Woche auch eine Stallführung an (Freitag, 13:30, Dezember-März, Anmeldung über den Seefeld Tourismus, mit Gästecard kostenlos ansonsten 15€, Kinder ab 6 J. 10€). Im Zuge der Führung stellt sie ihre Tiere vor, erzählt spannende Fakten und über den Alltag der Tiere, die ihren Sommer stets in einem Seitental des Lechtals verbringen.

Große Hörner, neugierige Köpfe und zwei rote Nase.
Große Hörner, neugierige Köpfe und zwei rote Nase.

Ihre Tiere wachsen alle in Muttertierhaltung auf, dh. die Milch der Kühe geht an die Kälber und nicht an uns Menschen. Zu fressen bekommen sie ausschließlich gutes Heu, das teils aus dem Inntal stammt und mit köstlichem Leutascher Heu ergänzt wird. Der Unterschied ist auf den ersten Blick erkennbar: auf 1.200m Seehöhe wachsen viel mehr verschiedene Kräuter als am Talboden. Allerdings kann es auch nicht so oft gemäht werden und ist deswegen rar. Es riecht sogar anders! Wer also dachte, dass Heu gleich Heu ist der irrt gewaltig. Mitanpacken ist übrigens durchaus erwünscht für alle, die Lust drauf haben die Heugabel zu schwingen.

Jeden Freitag ist ihr Hofladen regulär von 12:00-16:00 geöffnet, dann kann man sich mit dem köstlichen Heublumen Tee (bereits verkostet und eine absolute Empfehlung für Kräutertee-Liebhaber!) eindecken. Regina sammelt für ihre Produkte nur die besten Kräuter zum richtigen Zeitpunkt und macht daraus zB Heu-Schnaps, Zirben-Schnaps, Kräuteressig, Tees, etc.

Außerhalb der Zeiten kann man eine Stallführung oder einen Hofladen Besuch auch telefonisch unter +43 (0)676 6240801 ausmachen. Man kann sogar direkt neben den Zottl seinen Urlaub verbringen! Und zwar in der Ferienwohnung. Als Gast darf man sich dann auch in Reginas Kräutergarten bedienen – für Feinschmecker und alle, die gerne kochen ein absoluter Traum!

We can do it! Stallführung ist am Zottlhof zugleich eine Einladung mitzumachen.
Reginas Hofladen-Kastl ist gefüllt mit guten Kräuter Produkten.

Wirtsepplerhof

Unser nächste Stopp liegt nicht weit entfernt und ist rund um die Uhr geöffnet: der Hofladen am Wirtsepplerhof. Hier gibt es hofeigene Eier, diverse Nudeln, unterschiedliche Kartoffelsorten, Tees, Sirups, Schnäpse, Kaminwurzen und im Tiefkühler sogar gefrorenes Fleisch zum Mitnehmen. Ich kaufe einen Sack Bettina Kartoffeln und eine Flasche Malven Sirup – mal was anderes als unser heiß geliebter Holundersirup. Bezahlt wird über einen Briefkasten, in den man das abgezählte Geld einwirft (Kleingeld mitnehmen!).

Beide Hofläden lassen sich übrigens super mit einer Wanderung kombinieren, zB ins Gaistal, im Sommer auf die Rotmoosalm, im Winter mit einer leichten Skitour auf die Rauthütte oder einem Rodelausflug auf die Wettersteinhütte. Sie liegen sogar am Weg der viertägigen Winterweitwanderung, die ich immer wieder gerne empfehle!

Nach den beiden Besuchen werfen wir die Sitzheizung an und düsen weiter zum Alpakahof in Seefeld, dort wartet Florian Haslwanter bereits auf uns. Er führt Europas ersten Bio-Alpaka-Betrieb.

Bio-Alpaka Hof in Seefeld

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: nein, in unseren Breiten werden Alpakas nicht gegessen. Bio ist trotzdem wichtig und zeigt vor allem, dass die Tiere artgerecht gehalten und entsprechend gut gefüttert werden. Die aus den Anden in Südamerika stammenden Tiere gehören der Gattung der Kamele an, und gelten als extrem feinfühlig und zutraulich.

Ihr wertvollstes Gut ist die begehrte Alpaka-Wolle, welche mit 50-80€/Kilo um vieles teurer als Schafwolle (35-40 Cent/Kilo) ist. Sie ist viermal so dünn wie Schafwolle, lädt sich nicht elektrisch auf und ist frei von Wollfett (Lanolin), auf welches manche Menschen allergisch reagieren. Der Faserdurchmesser beträgt 15-20 Mikrometer, was deutlich weniger ist als beim Schaf. Im Vergleich dazu: ein Menschenhaar kann 20-80 Mikrometer dick sein. Und im Prinzip ist es ganz einfach: je dünner die Fäden, desto wärmer hält sie.

Wer ein Alpaka an der Hand hat kann unmöglich griesgrämig sein.

Daher ist Alpakawolle auch beliebt für Bettdecken, die man hier übrigens auch kaufen kann. Im eigenen Hofladen gibt es außerdem Socken, Westen, Babydecken und andere Souvenirs aus Alpakawolle. Aber vermutlich wollt ihr nicht nur wegen dem Hofladen, sondern wegen den putzigen Tieren am Alpakahof vorbeischauen? Die Tiere tun bekanntlich der menschlichen Seele gut – und sind übrigens nicht nur bei Kindern beliebt: tatsächlich sind nur 5% der Besucher hier Kinder. Erwachsene finden an der rund 2km langen Wanderung mit abschließendem Punsch (kühlem Drink im Sommer) mit den Tieren eben auch einen sehr großen Gefallen.

Da Florian und seine Frau den Hof nebenberuflich führen, gibt es dafür gut organisierte Termine an Freitagen und Samstagen. Freitag um 15:00 veranstaltet die Alpaka-Wanderung der Tourismusverband Seefeld, Anmeldung ebendort. Individuelle Termine macht man am besten unter Tel. +43 676 7507575 aus.

Florian erzählt von seinen Erfahrungen mit der Zucht, Gästen und Influencern.

Zomm im Meilerhof

Der letzte Stop der Tour führt uns ins wunderbare Restaurant Zomm im Meilerhof, wo der Tiroler Thomas Kluckner sein niederländischer Freund Waal Sterneberg nachhaltig und auf sehr hohem Niveau aufkochen. 2019 haben sie dafür zwei Hauben von Gault&Millau erhalten.

Das Restaurant selbst liegt recht unscheinbar neben der Bundesstraße zwischen Innsbruck und Seefeld bei Reith. Keinen Funken unscheinbar ist die gute Küche, die regionale Zutaten in höchster Qualität verarbeitet und das zu stets leistbaren Preisen.

Die Lieferanten haben die beiden über die Jahre sorgfältig ausgewählt, im Gemüsegarten hinter dem Haus wächst so einiges an Kräutern und Gemüse. Sogar ein Erbsen-Tipi gibt es wie ich auf einer kleinen Garten-Führung erfahre. Neben dem bereits vorhandenem gibt es auch jede Menge neue Pläne und Ideen. 2020 haben sie gemeinsam mit drei anderen Betrieben Taste of Seefeld ins Leben gerufen um gemeinsam Events zu veranstalten und sich gegenseitig zu stärken. Durchaus eine Eigenschaft die in der Gastronomie oft zu kurz kommt.

Thomas und Waal arbeiten “zomm” im Meilerhof.

Während des ersten Lockdowns hat Waal sein Sauerteigbrot Rezept veröffentlicht, das mittlerweile auf der Website zum Nachlesen zu finden ist. Wie man es aber auch dreht und wendet, zieht und faltet – so gut wie vor Ort bekommt man es kaum selbst bin. Das liegt vielleicht auch an den grandiosen Aufstrichen, die man hier aufs Brot schmiert.

Übrigens: es gibt jede Menge Zomm Produkte auch zum Kaufen und Mitnehmen. Wenn das Restaurant gerade nicht öffnen darf, gibt es Freitag bis Sonntag die Möglichkeit von der Speisekarte Gerichte zum Abholen zu bestellen.

Im Garten-Gespräch mit den beiden Köchen Thomas und Waal.

Unsere gesamte Route mit den Stops habe ich auf Google Maps abgespeichert für alle, die demnächst auch einen Ausflug planen. Beachtet dabei die Öffnungszeiten und meldet euch ggf. vorher mit einer konkreten Uhrzeit bei den Betrieben an.

Das Elektroauto Mazda MX-30

Beim Laden in Seefeld.

Der Mazda MX-30 in GTE+ Ausstattung war das erste Elektroauto, das ich für eine längere Strecke verwendet hab und dabei wurde ich in so manchen Punkten überrascht. Das eindeutig häufigste Gesprächsthema, das zum MX-30 angefallen ist, war die Reichweite: rund 200 Kilometer. Damit kommt man im Alltag schon ein gutes Stück weiter – aber, darf einige Faktoren nicht aus den Augen verlieren. Vor allem in Tirol geht es oft steil bergauf und bergab: beim steilen Bergstrecken braucht das Auto natürlich mehr Energie, bergab hingegen lädt es sogar wieder auf. Nach dem Zirler Berg (bergab) hatten wir beispielsweise ganze 8 Kilometer mehr Reichweite als zuvor! Der zweite Faktor, der die Reichweite schnell reduziert ist die Kälte – als wir die Hochlandrinder besuchten im Morgengrauen bei -2 Grad hat uns das mehr Kilometer gekostet als ursprünglich geplant. Die gute Nachricht: das Laden in Seefeld klappt problemlos und so hatten wir Zeit für einen gemütlichen Spaziergang.

Mein Fazit ist, dass man Ausflüge mit einem Elektroauto im Winter gut planen muss. Dann muss man auch nicht auf den Trick zurückgreifen und die Heizung ausschalten um Strom zu sparen. Apropos: die Heizung funktioniert einwandfrei und wer einmal in den Luxus einer Lenkradheizung gekommen ist, gibt sie garantiert nicht so schnell wieder her! Auch die Sitzheizung erleichtert das Leben ungemein, wie auch viele andere Features mit dem das Auto aufwartet (Tempomat, Rückfahrkamera, Einparksensoren, Berganfahrassistent, beheizbare Windschutzscheibe, Head-Up Display und automatisch anklappbare Aussenspiegel – um nur einige zu nennen).

Perfekt geeignet ist das Auto sicherlich für Pendler, die es ab und zu auch für kleine Ausflüge in der Umgebung nutzen wollen oder mal einen Abstecher zum nächsten Hofladen, etc. machen wollen. So wie es der Hashtag bereits ankündigt #allesinreichweite.

Sämtliche Details könnt ihr auf www.mazda.at/modelle/mazda-mx-30 nachlesen.

PS: Pinn mich!

Alle Fotos ©Simon Beizaee. Der Ausflug wurde zusätzlich von Seefeld Tourismus unterstützt, besten Dank.