Last Updated on 24/05/2016 by Lea

Ich liebe praktische Dinge, die auch noch schön zum Anschauen sind. Besonders auf Reisen. Manchmal zahlt es sich aber auch aus etwas einzupacken, was doch eine Spur größer ist und dann mehr Komfort bietet. Zum Beispiel weiß jeder wieviel ein warmer Schlafsack wert ist, der schonmal die Nacht durchgefrohren hat. In Sachen Kopfhörer bin ich bisher immer mit den kleinen iPhone Kopfhörern gereist, mit denen kann man auch unterwegs telefonieren, die Lautstärke am Kabel verändern und sie sind so klein, dass sie überall reinpassen. Aber ich muss zugeben, neugierig war ich schon. Wenn ich ehrlich bin sogar seit 2009 mir das erste Mal ein Franzose auf einer 12h Bootsfahrt in Indonesien von seinen „Noise Cancelling“ Kopfhörern erzählt hat. Oh, wie hätte ich mir damals bei dem Tuckern des alten Holzbootes genau solche gewünscht.

philipps_kopfhoerer-6

Bei meiner letzten Philippinenreise durfte ich die Fidelio NC1 Kopfhörer von Philips mitnehmen. Sie kommen in einem verschließbaren, leichten Case. Das ansich nimmt schon einiges an Volumen ein, ist aber dafür sehr leicht. Darin sind die Kopfhörer, rechts und links eingeknickt gut aufgehoben, ebenso ein Adapter für Flugzeuganschlüsse (zwei Stecker) und ein Mini-USB Ladekabel. Hier hat jemand gut mitgedacht bei der Produktentwicklung.

Das Kabel braucht man zum Laden der Kopfhörer – genauer gesagt für die Noise Cancelling Funktion. Ich habe sie allerdings die ganze Reise über nie nachladen müssen, trotz Hinflug, einigen 8-9h Autofahr-Tagen und dem Rückflug. Die Funktion lässt sich seitlich „dazu schalten“, dann leuchtet das Licht auf der Unterseite. Mein erstes Experiment habe ich nohc zuhause vor dem Geschirrspüler gemacht: funktioniert. Auf Knopfdruck wird er stumm, man hört natürlich trotzdem noch die Umgebung, aber viel sanfter.

 

In den kleinen Propellermaschinen (Flüge ab Innsbruck sind eigentlich immer Propellermaschinen…) kann man so gleich viel besser entspannen. Vielleicht bin ich auch einfach etwas sensibel, wenn es um Geräusche geht.

Ein einziges Feature finde ich noch verbesserungswürdig: Die Kopfhörer selbst sind „durchlöchert“ (siehe Foto oben) was sicherlich für den Ton gut ist. Aber leider macht es die Kopfhörer damit sehr anfällig für Risse. Mir ist beim aus dem Rucksack holen dabei gleich ein kleines Stückchen eingerissen. Nicht weiter schlimm, aber ärgerlich. Vielleicht leg ich mir noch ein dünnes Täschchen zu, das ich alternativ um „Hardcase“ verwenden kann, damit ich in so einem Fall einfach das gesamte Teil aus der vollbepackten Reisetasche ziehen kann.

Mein Fazit: Mich haben sie überzeugt und ich will nicht mehr ohne verreisen! Wer viel reist und genervt ist vom ewigen Brummen findet mit Geräuschunterdrückenden Kopfhörern eine Erlösung. Mit einem Verkaufspreis von aktuell 250€ kein Schnäppchen, aber ein Upgrade auf die Businessklasse kostet doch meistens noch viel mehr. Und so kann man das Brummen immerhin überall ausschalten: im Flieger, am Boot oder auch wenn der Hotelkühlschrank im Zimmer sich nicht abstecken lässt (extrem nervig). Für Wanderungen, wo wirklich jedes Gramm zählt werde ich aber weiterhin nur die kleinen InEar-Stöpsel mitnehmen.

 

 

Vielen Dank an Philips, die mir die Kopfhörer zur Verfügung gestellt haben. Für den Bericht wurde ich nicht bezahlt und er vertritt ausschließlich meine eigene Meinung und Erfahrung.